Geld macht nicht glücklich. Oder doch?

Welche Glaubenssätze über Geld trägst du in dir?

Geld ist die Wurzel allen Übels? Menschen die Geld haben sind böse? Geld macht nicht glücklich?

Meistens sind diese Glaubenssätze tief verwurzelt und wurden uns schon in der Kindheit eingeprägt. Aber woher kommt das eigentlich? Geld verdirbt nicht den Charakter, wenn du plötzlich von Geld überschüttet wirst und damit schlechte Taten vollbringst, warst dein Charakter vielleicht vorher auch einfach schon verdorben. Man kann mit Geld nämlich sogar Gutes tun, wer hätte das gedacht?

Und was ist die Alternative zu „Geld macht nicht glücklich“? Kein Geld macht glücklich? Ganz im Gegenteil. Informier dich mal in der Suchmaschine deiner Wahl, was Geldmangel mit unserem Körper und unserer Psyche macht.

Da möchte ich doch lieber auf der Seite der Menschen sein, die Geld haben und damit auch bestenfalls noch Gutes bewirken können. Sei es spenden, eine Stiftung gründen, oder einfach auch die Möglichkeit zu haben meiner Familie und Freunden zu helfen, falls jemand in Not sein sollte.

Ich glaube übrigens auch an das magische Gesetz der Anziehung, meiner Meinung nach fängt alles bei mir als Geber an.

Ich habe mal von einer Studie gelesen (leider weiß ich die Quelle nicht mehr) in der man festgestellt hat, dass wenn Menschen Geld finden, ein viel viel höheres Verlangen dazu haben, an dem Tag auch was Gutes zu tun und z.b. jemandem die Tür aufzuhalten. Das fängt schon bei dem einen Glückscent an. Daraufhin habe ich angefangen, 1-20 Cent Stücke durch die Straßen zu werfen 😀 Kein Spaß.

Ich hoffe da hat sich der ein oder andere drüber gefreut und daraufhin einem anderen Menschen eine Freude gemacht.

Und die Moral von der Geschicht‘? Geld stinkt eigentlich gar nicht.

Und überprüfe mal deine eigenen Glaubenssätze.

Bis bald!

7 Kommentare zu „Geld macht nicht glücklich. Oder doch?

  1. Ich hatte bis gerade noch nie etwas über Frugalismus gehört… hatte jetzt kurz im Web geschaut – oh doch, kenne ich! Ist so ein Kindheitstraum, von gespartem Geld oder von Zinsen leben zu können…
    Eigentlich wollte ich was zu deinem Artikel schreiben – – – also ich habe die Erfahrung gemacht, dass Geld viele Leute anzieht, die durch Geld leihen und nicht zurück zahlen einen letztendlich doch betrügen. Da ist Geld verschenken echt die bessere Alternative. Natürlich nur an wirklich sinnvolle Institutionen dann, nicht an einzelne Menschen – oder so zufällig verstreuen ist eine tolle Idee um gute Gefühle zu fördern. Mache ich auch mal.

    Liken

    1. Danke für dein Kommentar! 🙂
      Faszinierend, dass du das als Kind schon wolltest.
      In meinem Fall war das absolut kein Kindheitstraum, ich dachte immer, man müsse eh arbeiten bis man direkt in die Grube fällt und dass es keine andere Alternative gibt. Habe immer gespart, aber immer ohne Ziel und irgendwann ausgegeben für Auto o.ä.
      Jetzt habe ich durch den Frugalismus endlich ein ziel vor Augen, finanziell Frei zu sein 🙂

      Es gibt solche und solche Menschen, ich helfe auch grundsätzlich lieber, ohne dass jemand was davon mit bekommt. Deutschland ist leider eher neidisch, wenn jemand Geld hat, warum ich das auch nicht an die große Glocke hängen würde, wenn ich Reich wäre 🙂

      Liebe Grüße

      Gefällt 1 Person

  2. Als ich Kind war, gab es noch 5 % Zinsen für das Sparbuch – da hatten ja Eltern und wer auch immer gut eingezahlt, für Führerschein oder was weiß ich.. so wie ich es bei meinem Sohn auch habe – nur es gibt Heute keine Zinsen mehr darauf… jedenfalls rechnete ich als Kind aus, wieviel Geld man brauch um von den Zinsen leben zu können! Bei 100.000 waren es schon 5000 im Jahr an Zinsen. Das sind pro Monat 416,6666666 . Ist schon mal was – damit könnte man in anderen Ländern gut von leben – jo, so dachte ich als Kind….
    Heute denke ich anders. Von Profiten leben bedeutet andere auszubeuten. Woher kamen die Zinsen damals? Von der Rüstungsindustrie? Vom Glauben an eine immer weiter wachsende Konsumgesellschaft? Brauchen oder wollen wir so etwas?
    Ich würde lieber alle sinnvolle Arbeit die es gibt auf alle Menschen aufteilen, so muß jede/r vielleicht 3 bis 4 Stunden am Tag arbeiten und alle sind glücklich…haha,
    liebe Grüße!!!

    Liken

    1. Wahnsinn, 5%, das habe ich definitiv nicht erlebt 😀
      Ich verstehen deinen Punkt, zum Glück gibt es mittlerweile auch nachhaltige ETFs bzw auch einzelne grüne Aktien in die man investieren kann. Ich bin auch sehr überzeugt davon, dass sich der Weg auf lange Sicht in die Richtung verändern wird und man damit eine gute Rendite einfahren kann.
      Das ändert natürlich nichts daran, dass einige immer mehr haben werden als andere. Aber wenn ich die Wahl hab, ob ich die Rendite einfahre und damit Gutes tun kann, oder ob ich das einem Machtgeilen gierigen Menschen überlassen soll, der dafür über Leichen geht, werde ich alles dran setzten, dass das Geld lieber zu mir kommt um langfristig was zu in die richtige Richtung zu verändern 🙂

      Liken

  3. Hi Stia,

    den Punkt mit dem Kleingeld finde ich super. Ich kann das komplett nachvollziehen, wie man sich über gefundenes Kleingeld freut, auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist. Man fühlt sich sofort gut und geht mit besserer Laune durch den Tag. Schon das allein nehmen die Menschen um einen herum ja wahr. Schön dass du versuchst, das bewusst hervorzurufen. So eine kleine Geste und doch wirklich schön 🙂 Ich glaube das werde ich auch mal machen.

    Liebe Grüße,
    Susi

    Gefällt 1 Person

Schreibe eine Antwort zu Joramopoet Antwort abbrechen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: