Worum geht es hier?

Ich habe etwas, was Einige niemals haben werden.

Genug.

Worum geht es hier?

Mein Leben hat sich durch Zufall (gibt es Zufälle?) im April 2014 um 180 Grad gedreht. Shopping war ein großer Teil meines Lebens, nie übertrieben, aber auf jeden Fall zu viel. 130 Paar Schuhe zählten damals noch zu meiner Sammlung. (Soviel zu „nie übertrieben“ höhö)

(Wieder) Zufällig bin ich auf einer Kleidertauschseite in den Threads auf den Begriff „Minimalismus“ gestoßen, wo sich einige Mädels über das Thema austauschten. Ich, völlig ahnungslos, klickte einfach drauf, las etwas mit und fing an mich näher zu informieren.

Ziemlich schnell hab ich dabei gemerkt, dass das was für mich sein könnte.

Ich war früher ein überaus unordentlicher Mensch – wobei, im Nachhinein glaube ich das gar nicht mehr, ich hatte einfach nur viel zu viele Dinge angehäuft, um diese noch gescheit aufreihen zu können.

So fing also alles an. Ich sortierte aus, räumte um, verschenkte vieles, schmiss Möbel raus, sortierte neu, usw usw.

Das hat einige Zeit gedauert, Marie Kondo kannte ich damals jedenfalls nicht, dafür habe ich mich fast jeden Tag, wenn ich unterwegs war, schon drauf gefreut, wieder meine Schubladen durch zu forsten. Um zu sehen ob nicht doch noch überflüssige Dinge vorhanden sind. Ich fand immer etwas.

Und plötzlich war ich einer der ordentlichsten Mensch auf Erden.

Aufräumen und putzen machte mir Spaß, weil es so wahnsinnig einfach geworden war. Einmal kurz alle Oberflächen abwischen, saugen, Feudeln, fertig. Die Schubladen waren ja eh aufgeräumt, die wurden nur bei Bedarf noch gereinigt.

Ich glaube, wenn man sich auf den Minimalismus einlässt, wird man zwangsläufig auf die Themen Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Zero/Low waste aufmerksam.

Und im meinem Fall fängt man sogar an, sich mit seinen Finanzen intensiv auseinander zu setzen, weil das ein wirklich tolles, interessantes Thema ist, was ich dir nur ans Herz legen kann. Kümmer dich um deine Finanzen!

Dazu wird hier definitiv auch einiges an Content kommen.

Was Minimalismus eigentlich ist?

Laut offizieller Definition:

„bewusste Beschränkung auf ein Minimum, auf das Nötigste“

Was ist es für mich? Genau das, ich habe das Privileg, es mir leisten zu können, mit dem Nötigsten zu leben, weil ich es will. Und nicht weil ich es muss. Das ist ein himmelweiter Unterschied.

Aber ich bin glücklich, so viel glücklicher als ich jemals mit meinen 130 Paar ungenutzten Schuhen geworden wäre. Weil mir bewusst geworden ist, was ich wirklich brauche. Was mein Leben bereichert. Was mein Leben vereinfacht. Ich kann es jedem nur ans Herz legen, sich einfach mal die Frage zu stellen:

„Was brauche ich wirklich?“

Danke für deine Aufmerksamkeit und bis bald!

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