Minimalismus: Fluch oder Segen?

Kennst du das, wenn du in einem leeren Raum sitzt, in völliger Ruhe und einfach nur das Sein genießt? Nein? Oh.

Was des einen Freud, ist des anderen Leid. (Heute philosophisch unterwegs)

Ich finde es immer wieder faszinierend, wie unterschiedlich wir Menschen doch sind.

Nur weil ich Minimalismus toll finde, heißt das noch lange nicht, dass du das genauso sehen musst.

Vielleicht magst du konsumieren, oder sammeln, oder Chaos.

Man kann niemals pauschalisieren, dass das, was für den einen toll ist, den anderen genauso glücklich macht.

Und das ist auch gut so, wie langweilig wäre die Welt, wenn wir alle gleich wären?!

Vielleicht hast du 130 Paar Schuhe, so wie ich damals, und bist einfach glücklich damit. Dann sei bitte einfach glücklich! Wenn du merkst, dass das eine Baustelle sein könnte, die dich belastet, dann ändere etwas daran. Aber bestimmt nicht, nur weil gerade der Trend zum minimalistischen Leben geht und alle das machen.

Minimalismus ist ein Weg, und nicht das Ziel. Ich sehe das als Lifestyle, nach dem man sich richten kann. Aber letztendlich möchte ich kein spezielles Ziel damit erreichen, es tut mir einfach sehr gut. Du kannst dir bestimmt welche setzen, aber in meinem Fall ist das nicht der richtige Weg. Nur noch 100 Dinge besitzen? Oder 50? Der beste Minimalist aller Zeiten werden? Lieber entspannt den Weg gehen und schauen wo er dich hin führt.

Bei mir hat es Jaaahre gedauert, die begleitet waren, von immer immer wieder meinen Kram durchgehen und zu schauen, was mein Leben bereichert und was nicht.

Heute sortiere ich immer noch regelmäßig aus, auch wenn dann nur zwei Sachen meinen Besitz verlassen, ich gehe diesen Weg weiter, solange er mich begeistert.

Aus meiner Erfahrung kann ich dir sagen, dass sich dir irgendwann immer mehr Bereiche eröffnen werden, wenn du dich für Minimalismus interessierst.

Zero Waste, Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Capsule Wardrobe…

Und es macht sooo viel Spaß diese Bereiche zu entdecken!

Vielleicht faszinieren dich diese Themen auch. Vielleicht eben auch nicht.

Mach was dich glücklich macht.

Wenn es einkaufen ist, geh einkaufen. Wenn es aussortieren ist, geh aussortieren.

Am besten jetzt gleich, so wie ich.

Bis bald!

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