Frugalismus – Lebe unter deinen Möglichkeiten und werde „Reich“

Was bedeutet Frugalismus?

Der Begriff des Frugalismus ist unfassbar breit gefächert und geht von „Arme Leute, die sich nicht mehr leisten können“ bis zu „sie haben so viel Geld, dass sie aus den Erträgen ihr komplettes Einkommen und darüber hinaus generieren“. Ich würde es als Bewegung bezeichnen, von Menschen, die unabhängig sein, und in finanzieller Freiheit leben wollen, indem sie sich bewusst einschränken.

Oder auch einfach, das „Leben unter den eigenen Möglichkeiten“. Du verdienst 2000 Euro, gibst aber nur 1000 Euro aus, dann lebst du unter deinen Möglichkeiten. Allerdings kann man dazu dann auch einfach Sparsam sagen. Oder Minimalistisch. Oder Ökonomisch vorsichtig (wer sagt das? 😀 ) -> Vorschlag von Dr. G. Oogle.

Ich kann gar nicht sagen, ob ich mich mit dem Begriff identifizieren kann. Ja, ich spare. Ja, ich könnte mehr ausgeben. Nein, ich habe kaum Konsumbedürfnisse. Und nein, ich möchte ungerne bis an mein Lebensende auf ein Angestelltendasein angewiesen sein.

Ich würde mich dennoch eher als sparsamer Minimalist bezeichnen. Ungewollt, weil ich einfach mittlerweile kaum noch Konsumbedürfnisse habe. Und das kommt meiner Sparquote natürlich entgegen. Aber auch gewollt, weil ich schon konkret versuche, meine Fixkosten zu optimieren.

Wenn ich allerdings doch mal was haben möchte, dann kaufe ich es auch.

Anhand meiner Recherche zum Frugalismus, bringt man das anscheinend in der breiten Öffentlichkeit oft mit Geiz in Zusammenhang, was ich total doof finde. Ich finde Geiz doof, und ich finde es doof, Frugalismus damit in Verbindung zu bringen.

Das ist nämlich eigentlich ein sehr schöner Begriff, der dazu beiträgt, das Menschen mehr von ihrem Geld haben, vielleicht die Chance auf die Finanzielle Freiheit besteht und die Umwelt davon profitiert, dass weniger Ressourcen verbraucht werden.

Man kann nämlich wirklich durch Frugalismus reich werden.

Auch durch Minimalismus.

Und auch durch Sparsamkeit.

Reich ist grundsätzlich nämlich sowieso immer Ansichtssache. Du kannst dich schon unheimlich reich fühlen, wenn du Gesund bist, ein Dach über dem Kopf und genügend zu Essen hast. Wenn es deinen Liebsten gut geht. Wenn dich die „kleinen“ Dinge glücklich machen.

Und solange du mehr Einnahmen, als Ausgaben hast, wirst du zwangsläufig ein Vermögen aufbauen.

Du kannst theoretisch auch Millionär werden. Indem du z.B. 1000€ im Monat zu 8% in einen ETF Sparplan auf den MSCI World packst.* Mit der Durchschnittsrendite der letzten Jahre, hättest du nach 30 Jahren 1.4 Millionen auf dem Konto. Ist durchaus auch erstrebenswert. Und wenn man alles haben kann, Gesundheit, Liebe, Freiheit, Nahrung und Geld, warum nicht alles nehmen? Wer würde da nein sagen?

*Das ist keine Anlageberatung, jeder handelt hier auf eigenes Risiko 😉

Ist man Reich, wenn man Millionär ist?

Wie definierst du Reichtum?

Bis bald!

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