Konsumausgaben und Lebenshaltungskosten Teil 2

Uuund es geht weiter, heute wird ein bisschen gerechnet, yuhuu 🙂

Ich hab hier sone Grafik vorliegen, laut der der OttoNormalDurchschnittsDeutsche 34% seines Einkommens für Wohnen und Energie ausgibt, sowie 13% für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren. Sparquote im Durchschnitt bei 11%. Rest geht dann wohl für Transport, Freizeit, Urlaub und Konsum drauf.

Wir rechnen einfach mal mit einem Einkommen von 2000€, weil es eine schöne gerade Zahl ist.

34% von 2000€ = 680€

13% von 2000€ = 260€

11% von 2000€ = 220€

42% von 2000€ = 840€

In den ersten beiden Fällen liegen meine Ausgaben drunter, obwohl ich noch nicht in der günstigeren Wohnung lebe. Meine Sparquote ist deutlich höher, Konsumausgaben wiederum auch drunter, wer hätte das gedacht 😀

Aber wenn jeder durchschnittlich 680€ für Wohnen und Energie ausgibt, muss ich mich doch Fragen, welche Menschen für die Statistik herangezogen wurden. Ob warm oder kalt stand leider nicht dabei. Wohnen wirklich so viele Menschen zu zweit in 1300€ Wohnungen? Also ja, ich bin zur Zeit auch noch einer derjenigen. Und wenn man Singlehaushalte dazu zählt, die alleine 800€ Miete zahlen, kommt das im Durchschnitt vielleicht auch wieder hin mit den 680€ pP.

Wie auch immer, weiter geht’s.

Die Nahrungsmittelausgaben unterscheiden sich alleine bei meinem Freund und mir schon um mindestens 150€ pro Monat, was daran liegt, dass er ungefähr doppelt so groß ist und damit auch den zweifachen Kalorienverbrauch hat.

Ich trinke keinen Alkohol und rauche nicht, was natürlich auch einiges an Kosten einspart. Kann ich übrigens nur empfehlen, rechnet mal die Kosten aufs Jahr hoch, die das Rauchen einfach verschlingt. Es gibt kaum eine Ausgabe, die ich sinnloser finde als Rauchen.

Beizeiten werde ich mal ein Experiment starten, ob ich auch mit 150€ im Monat für Lebensmittel über die Runden komme, oder ob mich das zu sehr einschränkt. Ich muss nämlich zugeben, dass ich überhaupt gar nicht auf die Preise achte, bevorzugt Bio kaufe und esse worauf ich Lust habe. Dadurch laufe ich aber auch allzu oft nur planlos durch den Laden, hab Hunger auf alles und nichts und gebe dabei ungefähr 220€ im Monat für Lebensmittel aus. Deswegen werde ich in Zukunft versuchen mir einen Wochenplan zu erstellen.

In diesem Jahr möchte ich meine Fixkosten fürs Wohnen noch auf unter 20% des Nettoeinkommens senken und meine Sparquote auf 40-45% erhöhen. Wenn der Umzug erst einmal von statten gegangen ist, sollte sich das auch von alleine so einpendeln 🙂

Mir macht es auch tatsächlich richtig Spaß, mich mit meinen Finanzen zu beschäftigen, Kosten einzusparen und dafür auf der anderen Seite mehr Geld zur Verfügung zu haben, um Gutes zu tun, oder Freunden und Familie eine Freude zu machen.

All die Menschen mit reinem Herzen, sollten versuchen, so viel Geld wie möglich in ihr Leben zu ziehen.Es bringt nämlich auch niemandem was, wenn wir pleite sind und auch zu hilfsbedürftigen Menschen werden.

Dann Lieber in der Lage sein, anderen zu helfen, oder wie siehst du das?

5 Kommentare zu „Konsumausgaben und Lebenshaltungskosten Teil 2

  1. Bei den Lebensmittel-Ausgaben habe ich für mich herausgefunden, was funktioniert: mir ein Budget von 100€/Monat gesetzt, mit einem kleinen Saison-Plan auf dem Handy und dem Einkaufszettel in der Hand bewaffnet, vor dem einkaufen was gegessen und auf geht’s! Es geht überraschend einfach und günstig.

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  2. Das mit den Lebensmittelausgaben ist Übungssache. Die 150 € werden sicherlich reichen. Wir kommen mit 3 Euro pro Person pro Tag sehr gut in. Dabei kaufe ich aber keinen Billigkram, sondern plane und koche/backe im Köpfchen.
    Du schaffst das!

    Liebe Grüße, Sibylle von miteigenenhaenden

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