Self discovery journaling – Fragen, die dir helfen herauszufinden, was du im Leben wirklich willst

Ich war lange Zeit etwas planlos unterwegs, nicht wissend, was ich eigentlich wirklich will. Die folgenden Fragen haben mir sehr geholfen, mich weiter zu entwickeln.

Ich würde die Fragen auch zweimal beantworten. Einmal mit dem was dir sofort in den Kopf schießt, sobald du die Frage gelesen hast und einmal, wenn du über die Frage länger nachdenkst.

Kopier sie dir einfach in ein Worddokument und beantworte sie in Ruhe 🙂

Ich hoffe dir können sie genauso gut helfen wie mir.

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What am I most poud of? / Worauf bin ich am meisten stolz?

Who inspires me? Why do they inspire me? / Wer inspiriert mich und warum?

What would I tell my future me? / Was würde ich meinem Zukunfts-Ich mitteilen?

In the next month I want to / Im nächsten Monat will ich

This year I want to / Dieses Jahr will ich

I am grateful for / Ich bin dankbar für

I need more – in my life, because / Ich brauche mehr – in meinem Leben, weil

What are 5 short term goals I have? / Welche 5 kurzfristigen Ziele habe ich?

What is one important lesson I learned this week? / Was ist die wichtigste Lektion, die ich diese Woche gelernt habe?

If I had 10.000€, I would / Wenn ich 10.000€ hätte, würde ich

If I could travel anywhere, where would I go and why? / Wenn ich reisen könnte, wohin ich wollte, wo würde ich hin reisen und warum?

If I never have to work again and have lots of money, I would / Wenn ich nie wieder für Geld arbeiten müsste, und Unmengen an Geld hätte, würde ich

The person I am most thankful for is / Die Person, für die ich am dankbarsten bin, ist

Something I hope to achieve in the next 5 years / Etwas, was ich in den nächsten 5 Jahren erreichen will

What does my ideal day look like? Wie sieht mein perfekter Tag aus?

What does my ideal morning look like? / Wie sieht mein perfekter Morgen aus?

What are my strenghts? / Was sind meine Stärken?

What are my weaknesses? / Was sind meine Schwächen?

If I could wish for anything, I would wish for / Wenn ich mir irgendetwas wünschen könnte, was wäre es?

What am I afraid of? / Wovor habe ich Angst?

I want people to think of me as / Ich will, dass Leute von mir denken, dass

If I would win in the Lottery, I would / Wenn ich im Lotto gewinnen würde, würde ich

Minimalismus – Wo fange ich an, wann höre ich auf?

Ich darf gar nicht dran denken, wie überfordert ich war, als ich 2014 mit dem Minimalismus gestartet habe.

Du willst ein Bild von meiner Schuhsammlung sehen? Hier bitte sehr:

Holy Cricket, das waren noch Zeiten, ich war einfach süchtig.

Das ist übrigens nur die Hälfte meiner Sammlung, alles in allem waren es 130 Paar. Von den Schuhen auf dem Bild besitze ich übrigens noch 4, und insgesamt sind es heute 18 Paar. Das mag für den einen oder anderen nicht minimalistisch klingen, aber man bedenke, von wo ich komme. 18 Paar sind noch knapp 14% vom Anfangsbestand (Hab ich eigentlich mal erwähnt, dass ich gerne Prozente ausrechne? haha) Und es ist durchaus möglich, dass es noch weniger werden. 10 Paar mit denen ich super zufrieden bin fänd ich sehr schön. Aber nur weggeben um minimalistischer zu sein, ist auf jeden Fall nicht Sinn der Sache, solange man die Sachen noch gerne trägt.

Wenn das allerdings dein Ausgangspunkt ist und du gerade erst anfängst dich mit Minimalismus zu beschäftigen, kann die Menge der Dinge, die du besitzt, geradezu überwältigend sein.

Aus meiner Erfahrung kann ich aber die Methode von Marie Kondo bestätigen, nach der man nach Kategorien aussortieren soll. Dann werden beispielsweise alle Schuhe zusammen getragen (ja, alle, auch die aus dem Auto und die aus der Sporttasche) und aussortiert. Ich würde bei Kleidung und Schuhen grundsätzlich immer nochmal alles anziehen, um zu testen, ob die Sachen bequem sind. Wenn sie nicht bequem sind müssen sie wenigstens scheiße gut an dir aussehen, um weiterhin mietfrei Platz im Kleiderschrank zu klauen. (Im Übrigen habe ich Intuitiv so gehandelt, Marie Kondo habe ich erst viel später entdeckt :D)

Es bietet sich also an, nach Kategorien auszusortieren. Zudem würde ich auch immer wieder mit Kategorien anfangen, an denen nicht viel Herz hängt. Die alten Fotos und Liebesbriefe zuerst durch zu gehen, würde einen nur wahnsinnig frustrieren und letztendlich gibt man auf, bevor man überhaupt angefangen hat, weil man keine Ergebnisse sieht.

Wie wäre es für den Anfang zum Beispiel mit Putzmitteln? Kein Herz hängt an Putzmitteln. Fang doch heute mal an deine Putzmittel zu sortieren. Im übrigen reichen Glasreiniger, Spüli und Essig/Zitronensäure um ungefähr alles sauber zu machen, solange man Zugang zu Wasser hat. Es gibt auf jeden Fall auch natürlichere Alternativen als die Drogeriespülmittel etc. Aber die Chemiekeulen wie Breff, CilitBang und son Gekramse braucht einfach kein Mensch. Und die Umwelt schon gar nicht.

So, wenn die Putzmittel aussortiert sind, geht’s weiter mit Handtüchern.

Dann alte Cremes und Kosmetikartikel (und selbst das fällt einigen schon schwer, aber auch die Sachen sind zum größten Teil nur 12 Monat haltbar. Am besten das Kaufdatum mit drauf schreiben und nach einem Jahr regelmäßig prüfen, ob das Zeug noch nicht gekippt ist. Merkt man am z.B. ranzigen Geruch oder wenn sich plötzlich alle Inhaltsstoffe voneinander lösen)

Kleidung eignet sich auch immer toll zum ausmisten, davon haben wir eh alle viel zu viel.

Bedenke aber immer, das Minimalismus der Weg ist und nicht das Ziel. Ich bin der Meinung, dass ich niemals am Ziel sein werde, weil sich Persönlichkeiten und Geschmäcker einfach ändern, ein Leben lang. Wer weiß ob ich mein Leben für immer in Leggings verbringen werde, oder irgendwann doch wieder Jeans-Fan werde.

Aber, was ich sagen kann, nach 6 Jahren des Minimalisierens findet man nicht mehr viele Dinge beim aussortieren. Ich habe gestern tatsächlich nach langer Zeit mal wieder einen Pullover und ein Kleid gehen lassen. Pullover einfach viel zu unbequem und deswegen nie angezogen und das Kleid war unrettbar gerissen, ich hab noch einen Reparaturversuch gestartet und es ist direkt wieder gerissen -.-

Manchmal wünsche ich mir, dass ich komplett bei Null anfangen darf, komplett neue Garderobe und Möbel. Was vielleicht im ersten Moment komisch klingen kann, aber im Grunde hänge ich an so gut wie nichts von meinem materiellen Besitz. Lediglich eine Kommode und ein Tisch, sowie ein kleiner BohoStyle Spiegel sind mir sehr ans Herz gewachsen. Aber die Kleidung oder den Rest, könnte ich durchaus von heute auf Morgen ersetzen, ohne traurig zu sein.

Hattest du schon mal so ein Gefühl?

Es wäre natürlich durchaus möglich das zu tun, aber auch nicht sehr nachhaltig und dazu gut teuer. Das steht dann wieder allem, wofür ich mich einsetze entgegen 😀 Und unglücklich bin ich mit der derzeitigen Situation ja auch absolut nicht.

Also, was hast du heute Minimalisiert? Noch nichts? Beste Zeit mal deine Putzmittel durchzugehen 😉

Bis bald 🙂

Tue das, was sich in deinem Herzen richtig anfühlt

Menschen kritisieren dich sowieso.

Ich habe mich zu oft davon abhalten lassen, Dinge zu tun, die ich gut finde, weil ich mir Gedanken darüber gemacht habe, was andere davon halten könnte.

Aber was zur heiligen Butterbirne schert es mich eigentlich, was andere davon denken?

„What other people think of you, is non of your business“

Ich trau mich nicht einen Blog zu starten, weil ich nicht weiß wie meine Texte ankommen.

Ich kann das nicht anziehen dafür bin ich zu dick/dünn/groß/klein.

Meine Eltern wollen aber, dass ich das studiere, sonst sind sie nicht stolz auf mich.

Meine Frisur ist doof? Sind ja nicht deine Haare.

Mein Job ist nicht gut genug? Dafür macht er mich glücklich.

Dir gefällt mein Outfit nicht? Whatever. Ich seh fabelhaft aus.

Ihr heiratet nach 2 Monaten? Warum nicht, wer hat zu entscheiden was richtig für dich ist außer du selbst?

Du musst ein Haus kaufen und Kinder bekommen, weil alle das tun und man das mit ALLERSPÄTESTENS 35 erledigt haben muss? Gar nichts musst du.

Ich hab Cellulite und das ist eklig? As if, Normalität!

Ich nerve mich selbst damit, wenn ich mal wieder merke, dass ich dieses oder jenes tue oder nicht tue, weil ich mir unnötige Gedanken darüber mache, wie das aussehen/ankommen könnte.

Wir haben nur so unendlich wenig Zeit auf dieser Erde, und die Chance überhaupt geboren worden zu werden liegt bei 1 zu 400 BILLIONEN! Das Rennen hast du schon mal gewonnen. Und deine Zeit solltest du genauso nutzen, wie DU willst und die Dinge tun, die DICH glücklich machen.

Du kannst es niemals jedem Recht machen, ganz egal wie sehr du dich auch anstrengend wirst.

Aber solange es sich für dich richtig anfühlt, ist es auch richtig.

Also, wovon lässt du dich abhalten, weil du denkst, dass du dafür kritisiert werden könntest?

Was auch immer es ist, solange es niemandem schadet oder moralisch verwerflich ist:

GO FOR IT!

Fixkosten um mindestens 35% senken durch Umzug

Dieses Jahr habe ich mir unter anderem vorgenommen, meine Fixkosten deutlich zu senken.

Da habe ich bereits einiges optimiert, aber der größte Posten – die Miete – steht noch aus. Zur Zeit lebe ich mit einer Freundin in einer – zugegeben – etwas extravaganten WG. Damals wollten wir beide unbedingt umziehen, weil Sie gruselige Nachbarn hatte, und ich über dem Heizungsraum schlafen musste und ständig beim schlafen mit vibriert habe, sobald die Heizung angesprungen ist. Zufällig wurde dann genau in dem Moment eine 3-Zimmer-Wohnung in dem Haus frei, in dem ich schon wohnte. Also sind wir spontan 3 Stockwerke nach oben gezogen.

Allerdings, belaufen sich die reinen Mietkosten, inkl. 2 Carport-Stellplätze auf knapp 1.400€. Und für das Geld ist die Wohnung dann aber doch nicht schön genug.

Ich zahle etwas weniger als die Hälfte davon, weil ich das kleinere Zimmer bewohne. Trotzdem komme ich dabei noch auf 640€, mit Strom, Internet etc auf ca. 700.

Da sind die restlichen Kosten wie beispielsweise Fitnesscenter aber auch noch gar nicht mit eingerechnet.

Dementsprechend gibt’s da einiges an Luft nach unten, was ich dieses Jahr noch umsetzen will.

Meine WG ist toll, das Zusammenleben sehr entspannt und ich würde immer wieder mit meiner derzeitigen Mitbewohnerin zusammen ziehen.

Allerdings wollen mein Freund und ich mal den Versuch wagen, zusammen zu leben. Und da bietet sich der Umzug in eine deutlich günstigere Wohnung auf jeden Fall an, weil er noch Student ist und zur Zeit auch in einer WG lebt.

Und zudem würde ich es auch schön finden, wenn unsere derzeitige Wohnung eher einer Familie zur Verfügung gestellt wird, die deutlich mehr Platz braucht als wir. Und wir dann nicht mehr so viel Wohnraum in Anspruch nehmen.

Die Wohnungskosten sollten warm also 800€ nicht übersteigen. Günstiger wäre natürlich auch zauberhaft, dafür habe ich mich unter anderem bei einer Genossenschaft angemeldet, über die meine Freundin schon zwei tolle Wohnungen zu sehr günstigen Konditionen mieten konnte.

Aber auch in verschiedenen Portalen werden schöne Wohnungen für ~600€ angeboten.

Der Umzug wird voraussichtlich im Juli oder August stattfinden, und eine passende Wohnung haben wir bisher auch noch nicht, sind da aber ganz zuversichtlich, dass man für 800€ auf jeden Fall eine schöne Wohnung findet, in der man sich ein paar Jahre wohlfühlen kann.

Daraus würden sich dann Fixkosten von ~450€ pP ergeben.

Für mich also eine Ersparnis von 250€, jeden Monat! Falls die Wohnung nur 600€ warm kostet, sind die Kosten natürlich entsprechend geringer und ich könnte Gute 350€ pro Monat mehr in meine Investments stecken. Eine Kostenersparnis allein für’s Wohnen um 50%.

Ich bin aber auch nicht bereit, allzu große Abstriche zu machen, wenn es um Wohnkomfort geht. Man sollte sich in seiner Wohnung sehr wohl fühlen und auch gerne nach Hause kommen, sonst macht dich all die Kostenersparnis letztendlich auch nicht glücklich. Ich würde mir also nicht die letzte Gammelbude nehmen, nur um noch 100€ mehr einzusparen.

Ich verbleibe in gespannter Erwartung, wo mich die Reise hinführen wird. Freue mich aber auch schon auf den Umzug, Minimalismus sei Dank, habe ich ja kaum was zu schleppen 🙂

Hast du auch für dieses Jahr geplant, deine Fixkosten zu senken? Wenn ja, was hast du dafür schon in Angriff genommen?

Ende des Jahres optimiere ich auch immer die Kosten meiner Autoversicherung, die wird dann jedes Jahr etwas günstiger und ich hoffe, dass ich da dieses Jahr auch nochmal Vollgas geben und die um mindestens 150€ verringern kann 🙂

Bis baaald!

Warum du dich um deine Finanzen kümmern musst

Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit, wie viele Menschen erleiden gerade das gleiche Schicksal, ausgelöst durch einen Virus.

Wir sind plötzlich eingeschränkt in unserer Freiheit, müssen Sozialkontakte einstellen, dürfen immerhin noch Lebensmittel kaufen gehen.

Ich hoffe, dass es für viele Menschen ein Augenöffner sein wird. Ich hoffe, dass sie merken, dass es immer gut ist, Geld für solche Zeiten zurück zu legen. Auch wenn vielleicht nur alle 10 oder 20 Jahre eine Krise kommt, es wird immer schlechte wie gute Zeiten geben und man sollte für beides gerüstet sein.

Vielleicht ist es auch ein Augenöffner für dich. Damit du nicht auf Hilfe des Staates angewiesen bist. Weil die Hilfe meistens zu spät kommt. Wie bitter es sein muss, wenn man nicht mal einen Monat ohne fremde finanzielle Hilfe auskommen kann. Wie bitter, dass 1000 Euro im Leben einen so unfassbar großen Unterschied machen können.

Es werden viele Menschen in dieser Zeit Schulden aufbauen müssen oder gar komplett Pleite gehen. Das macht mich wahnsinnig traurig!

Ich möchte jedem, der die Sparer belächelt und „Ich könnte ja morgen sterben und lebe lieber heute“ von sich gegeben hat Kraft geben, wenn er nicht morgen gestorben ist und jetzt seinen Job verloren hat.

Hättest du mal lieber darauf gepocht, dass du morgen noch lebst.

Aber vielleicht kann es ein Neuanfang für uns sein. Für dich, für mich, für alle anderen da draußen.

Dass wir uns um unsere Finanzen kümmern, bevor es zu spät ist.

Dass wir anfangen uns ein Budget aufzustellen. Einen Sparplan machen. Unsere Fixkosten senken und die Sparquote erhöhen. Damit wir der nächsten Krise wenigstens ohne Geldsorgen entgegen blicken können. Wenn du kannst leg 100 Euro im Monat zurück, nach einem Jahr sparen hast du bereits 1200 Euro, mit denen die meisten ganz gut einen Monat überleben könnten.

Ich freue mich für alle, die ausreichend vorgesorgt haben und auf keinerlei Hilfe angewiesen sind. Und wünsche allen anderen viel Kraft und Durchhaltevermögen, auch ihr werdet wieder auf die Beine kommen!

PS: WIE schön ist es bitte, dass wir in kürzester Zeit alle Klimaziele erreicht haben? So traurig die Einzelschicksale auch sein mögen, für unsere Erde freue ich mich unfassbar doll!

Ich hoffe euch geht es gut und dass ihr die Krise unbeschadet übersteht.

Bleibt gesund und bis bald!

Foodsharing – Ehrenamtlicher Lebensmittelretter

Nach meinem Artikel über TooGoodToGo möchte ich heute eine andere Art des Lebensmittel rettens vorstellen.

Ich bin jetzt ehrenamtlicher Foodsaver.

Bei Freunden kamen wir auf das Thema Foodsharing zu sprechen, was eine Freundin mit ihrer WG seit einiger Zeit schon tat. Ich war zwar vor Jahren schon angemeldet, aber da war das ganze noch zu wenig ausgebaut und ich habe mich nicht weiter mit dem Thema befasst.

Foodsharing (Essen teilen) ist eine Plattform, auf der man selbst Lebensmittel zu verschenken einstellen kann, die man beispielsweise zu viel gekauft hat, oder vielleicht doch einfach nicht so lecker findet wie man dachte.

Du kannst aber auch selbst zum Foodsaver werden. Das bedeutet, du kannst dich bei Betrieben eintragen, die mit Foodsaving kooperieren.

Dafür musst du zuerst eine ganze Menge lesen, um anschließend ein Quiz zu absolvieren. Für das Quiz hast du drei Versuche, wenn du nicht bestehst, bekommst du nach 2 Monaten Sperre erneut 2 Versuche. Die Fragen beziehen sich z.B. auf Haltbarkeit von Lebensmitteln und den Umgang miteinander und gegenüber den Betrieben, bei denen man letztendlich die Lebensmittel retten wird.

Wenn du das Quiz bestanden hast, darfst du offizell Foodsaver werden. Eine/r der Verantwortlichen wird dich anschreiben, um dir mitzuteilen, bei wem du dich melden musst, um deine drei Einführungsabholungen zu machen.

Ihr macht dann einen Termin aus und trefft euch vor dem jeweiligen Betrieb um dort die übrig gebliebenen Lebensmittel des Tages zu retten.

Dafür muss man teilweise schon einiges an Behältnissen mitnehmen. Es bleibt natürlich mal mehr, mal weniger übrig. Geteilt wird immer durch die Anzahl an Personen, die abholen. Meistens zwei oder drei, aber auch mehr bei größeren Supermarktketten.

Anschließend verteilt jeder die Lebensmittel in seinem eigen aufgebauten Netzwerk. Foodsharing ist für jeden, nicht nur für nachweislich Bedürftige.

Wenn du alles alleine aufessen kannst, kannst du das natürlich tun. Das wird allerdings in den meisten Fällen auf Grund der Menge nicht möglich sein.

Also überlegst du, an wen du die Lebensmittel weiter verteilen willst. Seien es die Eltern und Geschwister, Freunde oder Nachbarn, Arbeitskollegen oder das Obdachlosenheim. Aus meiner kurzen Foodsaver-Erfahrung kann ich sagen: Alle freuen sich.

Es ist wirklich eine tolle Sache. Ich freue mich am meisten, wenn ich zu einem Betrieb komme und kaum was zum abholen da ist. Dann wurde gar nicht erst so furchtbar viel Überproduziert und Ressourcen geschont. Und wenn etwas übrig bleibt, freue ich mich, dass ich anderen damit eine Freude machen kann und ich auch noch was leckeres zu Essen dafür bekomme.

In großen Städten lohnt es sich definitiv sich bei Foodsharing anzumelden. Es sind sehr viele Betriebe beteiligt, wie beispielsweise Bäcker (sehr viele), Imbisse, Tankstellen und Restaurants, aber auch Supermärtke. Und es werden eher mehr, als weniger. Dementsprechend ist auch immer für jeden was dabei. Es kann ja jeden Tag woanders abgeholt werden, und jeder hat an unterschiedlichen Tagen Zeit.

Macht euch gerne vorher Gedanken darüber, wen ihr in euer Netzwerk mit aufnehmen könnt. Bei meiner ersten Einführungsabholung stand ich überaus verloren da mit meinen 4 viel zu kleinen Tupperdosen, weil ich

  1. überhaupt nicht genug Kapazitäten zum einpacken hatte und
  2. einfach nicht wusste wen ich damit beglücken soll

Letzendlich habe ich nicht mal ein Viertel der Lebensmittel mitgenommen und habe die erfahrenere Abholerin gebeten, den Rest mit zu nehmen, was sie natürlich auch getan hat.

Mittlerweile habe ich eine Liste an Menschen mit denen ich vernetzt bin, die von mir Bescheid bekommen, sobald ich was gerettet habe 🙂

Das ganze ist im Übrigen komplett kostenlos. Du zahlst weder für die Mitgliedschaft, noch für die Abholungen. Du musst nur Zeit und ggf. Sprit investieren um zu den Betrieben zu kommen.

Es würde mich freuen, wenn du dich über Foodsharing informierst und selbst auch Mitglied wirst.

Gibt es hier noch andere Foodsaver unter uns?

Und falls du durch mich damit angefangen hast, lass es mich gerne wissen 🙂

Bis bald!

Frühjahrsputz Teil 2 – super einfach Fenster putzen

Und da ist auch schon Teil 2. Heute mit einem meiner Lieblingsthemen:

Fenster putzen ❤

Geputzte Fenster machen sooo viel aus. Alles wirkt sauberer und freundlicher, wenn man da hin und wieder mal den Dreck von abkratzt.

Viele machen ja ne Wissenschaft daraus, das ist mir alles zu wild, ich möchte heute meine ULTRA EINFACHE Methode vorstellen, die vor allem Geld und Nerven spart.

Benötigt werden:

Eimer

Wasser

Abzieher

Mikrofasertuch o.ä.

Handtuch

Richtig gelesen, man braucht nur Wasser. Kein Spüli, kein „27in1 Fenster-, Körper-, Haar- und Spülmaschinenreiniger“. Bekommt der Umwelt auch ziemlich gut.

Step 1:

Erstmal die Umrandung des Fensters mit dem nassen Lappen abwischen.

Step 2:

Lappen kurz im Wassereimer spülen, dann die Fensterfläche komplett wischen. Es ist völlig ausreichen, wenn der Lappen ausgewrungen und nicht triefend nass ist.

Step 3:

Abziehen. Handtuch ggf. schon immer unter die Fläche halten, die abgezogen wird um das überflüssige Wasser aufzufangen.

Step 4:

Das angesammelte Wasser am unteren Fensterrand abwischen. Fertig.

Man kann anschließend auch nochmal mit Glasreiniger drüber gehen. Oder von Innen einfach mit einem normalen Glasreiniger das Fenster einsprühen (ich nehme den *hier) und mit einem Mikrofasertuch nach wischen. *keine Werbung, reine Überzeugung, aber falls Frosch mein Sponsor werden will, bitte gerne

Finde ich persönlich etwas einfacher und Innen ist ja normalerweise auch deutlich weniger Dreck als Außen.

Wichtig: Nicht in der prallen Sonne putzen, macht einfach IMMER Flecken.

Nutzt hier jemand den Kärcher Fensterputzer?

Schwören einige drauf, ich bin nicht überzeugt und finde ihn für meine Fenster überflüssig. Aber anscheinend erleichtert er doch einigen Menschen die Arbeit.

Der Frühjahrsputz ist noch lange nicht vorbei!

Wir putzen weiter in Teil 3!

Also jetzt erstmal alle schön Fenster putzen und bis bald 🙂

Frühjahrsputz Teil 1 – Balkon Frühlingsfit machen

Haaaach, endlich Sonne. Ultrakalt heute, aber Sonne.

Und da gerade jegliche Freizeitaktivitäten vorsorglich geschlossen werden (Bösewicht Virus Epidemie sei Dank), haben wir endlich Zeit für die wichtigen Dinge im Leben:

Den Frühjahrsputz ❤ Yay!

Ich kann doch nicht die einzige sein, die sich sogar öfter Mal aufs Putzen freut?

Natürlich auch nicht immer, aber wenn die Motivation mal da ist, dann ziehe ich sowas von durch!

Angefangen habe ich heute mit einem unserer Balkone, der sich über den Winter ordentlich Grünspan gegönnt hat. Sah furchtbar widerlich aus, aber meine Mitbewohnerin und ich sind einfach nur noch mit Abstand an der Terrassentür vorbei gegangen und haben das Grauen den Winter über einfach ignoriert.

Aber da ich jetzt, wo der Frühling in den Startlöchern steht, gerne mal wieder auf dem Balkon frühstücken will, war auch endlich ausreichend Motivation vorhanden, um sich dem Ganzen mal anzunehmen.

Benötigt werden:

Gießkanne

Eimer

Besen

Schrubber

Motivation

Step 1:

Erstmal alle Blätter zusammen gefegt und die Pflanzenkübel vom Boden genommen.

Step 2:

Pflanzenkübel und Balkontisch gesäubert, Blätter in den Biomüll geschmissen.

Step 3:

Ich habe zu aller erst den ganzen Balkon geflutet, um den Spaß einzuweichen.

Step 4:

SCHRUBBEN!

Holy Cricket, das war ein Spaß. Ging aber erstaunlich leicht weg.

Step 5:

Mit einer Gießkanne alles gespült und in den Abfluss gezogen.

Hat nur ungefähr 90 Minuten gedauert.

Weil ich aber immer wieder durch die Wohnung steppen musste, direkt im Anschluss nochmal saugen und wischen.

Aber ist ja Frühjahrsputz, also hätte das eh nochmal gemacht werden müssen 😉

Ich habe NATÜRLICH heute noch so viel mehr geleistet.

Teil 2 kommt trotzdem erst später, ich muss mich jetzt leider erstmal auf meinem sauberen Balkon in die Sonne setzen. Essentials.

Erfreue dich an meinen Vorher-Nachher Bildern, an die ich leider erst gedacht habe, als ich die Blätter schon weg gefegt habe. Besser spät als nie.

Bis Bald!

Kauf-Nix-Tag

An jeder Ecke werden wir zum konsumieren verleitet. Kauf dies und es geht dir besser. Kauf das und du bist der, die, das Schönste im ganzen Land. Kauf noch heute, und du wirst endlich glücklich sein.

Nur unsere Erde, die ist irgendwann gar nicht mehr schön. Und schon lange nicht mehr glücklich. Es läuft einiges schief, das sollte langsam bei uns angekommen sein.

Aber was tun wir dagegen? Viel zu wenig. Weil man denkt, dass man alleine nichts bewirken kann. Doch, du kannst.

Stell dir mal vor, jeder würde Ökostrom beziehen. Fair oder Second Hand kaufen. Weniger Fleisch essen.

Die Nachfrage reguliert das Angebot, also haben wir, WIR als kleiner Endverbraucher, durchaus die Macht, etwas am bestehenden System zu verändern.

Niemand verlangt von dir perfekt zu sein, ich bin es auch beim besten Willen nicht. Aber ich versuche im Rahmen meiner Möglichkeiten was zu bewirken.

Ich würde allen Menschen hin und wieder mal Kauf-Nix-Tage empfehlen. Besser natürlich Kauf-Nix-Wochen oder Monate. Oder man verzichtet direkt ein ganzes Jahr auf alles außer Notwendiges. Keine Konsumgüter, nur Fixkosten, Lebensmittel und Hygieneartikel.

Vorteil für dich, wäre eine ENORME Geld- und Zeitersparnis. Vorteil für unsere wunderbare Erde wäre, dass die endlichen Ressourcen geschont werden würden. Wir weniger Müll produzieren. Und bestenfalls auch noch darauf achten, so wenig Lebensmittelabfälle wie irgend möglich zu verursachen.

Es wäre schön, wenn wir öfter mal einfach nichts kaufen. Und das nicht nur als Äquivalent zum Black-Friday. Der eine Tag ist zwar schön, aber wenn auf der anderen Seite die Hälfe der Menschheit die Läden auf Grund von Rabatten einrennt, bringt das herzlich wenig.

Also, ich plädiere dafür, dass wir gemeinsam dafür sorgen, dass sich etwas verbessert. Um genügend Druck aufzubauen, damit bestehende Systeme überdacht werden.

Mich würde brennend interessieren, was du dafür tust, um unsere Erde wenigstens ein kleines bisschen besser zu machen?

Danke, dass du dich überhaupt für das Thema interessierst!

Bis bald 🙂

Die 6 Monate Challenge

Es geht weiter, wir starten eine neue Challenge.

Für alle, die sich nicht der

100 Tage nichts kaufen Challenge

angeschlossen haben, geht’s hier jetzt zur Sache.

Worum geht’s diesmal?

6 Monate voller Hingabe an seinem Ziel arbeiten!

6 Monate alles geben.

6 Monate später dankbar sein, für alles was man in der Zwischenzeit erreicht hat.

6 Monate sind völlig ausreichend, um ein Business zu starten.

Um für einen Marathon zu trainieren.

Um in Topform zu kommen.

Um jeden Tag 3 Liter Wasser zu trinken.

Um 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag zu essen.

Um einen Klimmzug zu schaffen.

Um Vollgas in der Bachelorarbeit zu geben.

Um alle Voraussetzungen zu schaffen, für einen Hauskauf top vorbereitet zu sein.

In 6 Monaten kannst du dein komplettes Leben umkrempeln, wenn du nur willst!

Was auch immer es ist, was du unbedingt erreichen willst und vielleicht schon ewig vor dir her dümpelt, weil du einfach nicht zu Potte kommst: Fang an!

Schreib dir einen Plan und los geht’s!

Frag dich:

Was will ich und wie will ich es erreichen?

Wann exakt enden meine 6 Monate?

Was ist mein Fazit?

Wenn du dabei bist, lass es mich unbedingt wissen.

Ich werde definitiv an meinem Wasserkonsum und Spagat arbeiten und sage euch Bescheid, wie es am 20.08.2020 aussieht 😀

Bis bald!