Tue das, was sich in deinem Herzen richtig anfühlt

Menschen kritisieren dich sowieso.

Ich habe mich zu oft davon abhalten lassen, Dinge zu tun, die ich gut finde, weil ich mir Gedanken darüber gemacht habe, was andere davon halten könnte.

Aber was zur heiligen Butterbirne schert es mich eigentlich, was andere davon denken?

„What other people think of you, is non of your business“

Ich trau mich nicht einen Blog zu starten, weil ich nicht weiß wie meine Texte ankommen.

Ich kann das nicht anziehen dafür bin ich zu dick/dünn/groß/klein.

Meine Eltern wollen aber, dass ich das studiere, sonst sind sie nicht stolz auf mich.

Meine Frisur ist doof? Sind ja nicht deine Haare.

Mein Job ist nicht gut genug? Dafür macht er mich glücklich.

Dir gefällt mein Outfit nicht? Whatever. Ich seh fabelhaft aus.

Ihr heiratet nach 2 Monaten? Warum nicht, wer hat zu entscheiden was richtig für dich ist außer du selbst?

Du musst ein Haus kaufen und Kinder bekommen, weil alle das tun und man das mit ALLERSPÄTESTENS 35 erledigt haben muss? Gar nichts musst du.

Ich hab Cellulite und das ist eklig? As if, Normalität!

Ich nerve mich selbst damit, wenn ich mal wieder merke, dass ich dieses oder jenes tue oder nicht tue, weil ich mir unnötige Gedanken darüber mache, wie das aussehen/ankommen könnte.

Wir haben nur so unendlich wenig Zeit auf dieser Erde, und die Chance überhaupt geboren worden zu werden liegt bei 1 zu 400 BILLIONEN! Das Rennen hast du schon mal gewonnen. Und deine Zeit solltest du genauso nutzen, wie DU willst und die Dinge tun, die DICH glücklich machen.

Du kannst es niemals jedem Recht machen, ganz egal wie sehr du dich auch anstrengend wirst.

Aber solange es sich für dich richtig anfühlt, ist es auch richtig.

Also, wovon lässt du dich abhalten, weil du denkst, dass du dafür kritisiert werden könntest?

Was auch immer es ist, solange es niemandem schadet oder moralisch verwerflich ist:

GO FOR IT!

Fixkosten um mindestens 35% senken durch Umzug

Dieses Jahr habe ich mir unter anderem vorgenommen, meine Fixkosten deutlich zu senken.

Da habe ich bereits einiges optimiert, aber der größte Posten – die Miete – steht noch aus. Zur Zeit lebe ich mit einer Freundin in einer – zugegeben – etwas extravaganten WG. Damals wollten wir beide unbedingt umziehen, weil Sie gruselige Nachbarn hatte, und ich über dem Heizungsraum schlafen musste und ständig beim schlafen mit vibriert habe, sobald die Heizung angesprungen ist. Zufällig wurde dann genau in dem Moment eine 3-Zimmer-Wohnung in dem Haus frei, in dem ich schon wohnte. Also sind wir spontan 3 Stockwerke nach oben gezogen.

Allerdings, belaufen sich die reinen Mietkosten, inkl. 2 Carport-Stellplätze auf knapp 1.400€. Und für das Geld ist die Wohnung dann aber doch nicht schön genug.

Ich zahle etwas weniger als die Hälfte davon, weil ich das kleinere Zimmer bewohne. Trotzdem komme ich dabei noch auf 640€, mit Strom, Internet etc auf ca. 700.

Da sind die restlichen Kosten wie beispielsweise Fitnesscenter aber auch noch gar nicht mit eingerechnet.

Dementsprechend gibt’s da einiges an Luft nach unten, was ich dieses Jahr noch umsetzen will.

Meine WG ist toll, das Zusammenleben sehr entspannt und ich würde immer wieder mit meiner derzeitigen Mitbewohnerin zusammen ziehen.

Allerdings wollen mein Freund und ich mal den Versuch wagen, zusammen zu leben. Und da bietet sich der Umzug in eine deutlich günstigere Wohnung auf jeden Fall an, weil er noch Student ist und zur Zeit auch in einer WG lebt.

Und zudem würde ich es auch schön finden, wenn unsere derzeitige Wohnung eher einer Familie zur Verfügung gestellt wird, die deutlich mehr Platz braucht als wir. Und wir dann nicht mehr so viel Wohnraum in Anspruch nehmen.

Die Wohnungskosten sollten warm also 800€ nicht übersteigen. Günstiger wäre natürlich auch zauberhaft, dafür habe ich mich unter anderem bei einer Genossenschaft angemeldet, über die meine Freundin schon zwei tolle Wohnungen zu sehr günstigen Konditionen mieten konnte.

Aber auch in verschiedenen Portalen werden schöne Wohnungen für ~600€ angeboten.

Der Umzug wird voraussichtlich im Juli oder August stattfinden, und eine passende Wohnung haben wir bisher auch noch nicht, sind da aber ganz zuversichtlich, dass man für 800€ auf jeden Fall eine schöne Wohnung findet, in der man sich ein paar Jahre wohlfühlen kann.

Daraus würden sich dann Fixkosten von ~450€ pP ergeben.

Für mich also eine Ersparnis von 250€, jeden Monat! Falls die Wohnung nur 600€ warm kostet, sind die Kosten natürlich entsprechend geringer und ich könnte Gute 350€ pro Monat mehr in meine Investments stecken. Eine Kostenersparnis allein für’s Wohnen um 50%.

Ich bin aber auch nicht bereit, allzu große Abstriche zu machen, wenn es um Wohnkomfort geht. Man sollte sich in seiner Wohnung sehr wohl fühlen und auch gerne nach Hause kommen, sonst macht dich all die Kostenersparnis letztendlich auch nicht glücklich. Ich würde mir also nicht die letzte Gammelbude nehmen, nur um noch 100€ mehr einzusparen.

Ich verbleibe in gespannter Erwartung, wo mich die Reise hinführen wird. Freue mich aber auch schon auf den Umzug, Minimalismus sei Dank, habe ich ja kaum was zu schleppen 🙂

Hast du auch für dieses Jahr geplant, deine Fixkosten zu senken? Wenn ja, was hast du dafür schon in Angriff genommen?

Ende des Jahres optimiere ich auch immer die Kosten meiner Autoversicherung, die wird dann jedes Jahr etwas günstiger und ich hoffe, dass ich da dieses Jahr auch nochmal Vollgas geben und die um mindestens 150€ verringern kann 🙂

Bis baaald!

Kauf-Nix-Tag

An jeder Ecke werden wir zum konsumieren verleitet. Kauf dies und es geht dir besser. Kauf das und du bist der, die, das Schönste im ganzen Land. Kauf noch heute, und du wirst endlich glücklich sein.

Nur unsere Erde, die ist irgendwann gar nicht mehr schön. Und schon lange nicht mehr glücklich. Es läuft einiges schief, das sollte langsam bei uns angekommen sein.

Aber was tun wir dagegen? Viel zu wenig. Weil man denkt, dass man alleine nichts bewirken kann. Doch, du kannst.

Stell dir mal vor, jeder würde Ökostrom beziehen. Fair oder Second Hand kaufen. Weniger Fleisch essen.

Die Nachfrage reguliert das Angebot, also haben wir, WIR als kleiner Endverbraucher, durchaus die Macht, etwas am bestehenden System zu verändern.

Niemand verlangt von dir perfekt zu sein, ich bin es auch beim besten Willen nicht. Aber ich versuche im Rahmen meiner Möglichkeiten was zu bewirken.

Ich würde allen Menschen hin und wieder mal Kauf-Nix-Tage empfehlen. Besser natürlich Kauf-Nix-Wochen oder Monate. Oder man verzichtet direkt ein ganzes Jahr auf alles außer Notwendiges. Keine Konsumgüter, nur Fixkosten, Lebensmittel und Hygieneartikel.

Vorteil für dich, wäre eine ENORME Geld- und Zeitersparnis. Vorteil für unsere wunderbare Erde wäre, dass die endlichen Ressourcen geschont werden würden. Wir weniger Müll produzieren. Und bestenfalls auch noch darauf achten, so wenig Lebensmittelabfälle wie irgend möglich zu verursachen.

Es wäre schön, wenn wir öfter mal einfach nichts kaufen. Und das nicht nur als Äquivalent zum Black-Friday. Der eine Tag ist zwar schön, aber wenn auf der anderen Seite die Hälfe der Menschheit die Läden auf Grund von Rabatten einrennt, bringt das herzlich wenig.

Also, ich plädiere dafür, dass wir gemeinsam dafür sorgen, dass sich etwas verbessert. Um genügend Druck aufzubauen, damit bestehende Systeme überdacht werden.

Mich würde brennend interessieren, was du dafür tust, um unsere Erde wenigstens ein kleines bisschen besser zu machen?

Danke, dass du dich überhaupt für das Thema interessierst!

Bis bald 🙂

Die 6 Monate Challenge

Es geht weiter, wir starten eine neue Challenge.

Für alle, die sich nicht der

100 Tage nichts kaufen Challenge

angeschlossen haben, geht’s hier jetzt zur Sache.

Worum geht’s diesmal?

6 Monate voller Hingabe an seinem Ziel arbeiten!

6 Monate alles geben.

6 Monate später dankbar sein, für alles was man in der Zwischenzeit erreicht hat.

6 Monate sind völlig ausreichend, um ein Business zu starten.

Um für einen Marathon zu trainieren.

Um in Topform zu kommen.

Um jeden Tag 3 Liter Wasser zu trinken.

Um 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag zu essen.

Um einen Klimmzug zu schaffen.

Um Vollgas in der Bachelorarbeit zu geben.

Um alle Voraussetzungen zu schaffen, für einen Hauskauf top vorbereitet zu sein.

In 6 Monaten kannst du dein komplettes Leben umkrempeln, wenn du nur willst!

Was auch immer es ist, was du unbedingt erreichen willst und vielleicht schon ewig vor dir her dümpelt, weil du einfach nicht zu Potte kommst: Fang an!

Schreib dir einen Plan und los geht’s!

Frag dich:

Was will ich und wie will ich es erreichen?

Wann exakt enden meine 6 Monate?

Was ist mein Fazit?

Wenn du dabei bist, lass es mich unbedingt wissen.

Ich werde definitiv an meinem Wasserkonsum und Spagat arbeiten und sage euch Bescheid, wie es am 20.08.2020 aussieht 😀

Bis bald!

Frugalismus – Lebe unter deinen Möglichkeiten und werde „Reich“

Was bedeutet Frugalismus?

Der Begriff des Frugalismus ist unfassbar breit gefächert und geht von „Arme Leute, die sich nicht mehr leisten können“ bis zu „sie haben so viel Geld, dass sie aus den Erträgen ihr komplettes Einkommen und darüber hinaus generieren“. Ich würde es als Bewegung bezeichnen, von Menschen, die unabhängig sein, und in finanzieller Freiheit leben wollen, indem sie sich bewusst einschränken.

Oder auch einfach, das „Leben unter den eigenen Möglichkeiten“. Du verdienst 2000 Euro, gibst aber nur 1000 Euro aus, dann lebst du unter deinen Möglichkeiten. Allerdings kann man dazu dann auch einfach Sparsam sagen. Oder Minimalistisch. Oder Ökonomisch vorsichtig (wer sagt das? 😀 ) -> Vorschlag von Dr. G. Oogle.

Ich kann gar nicht sagen, ob ich mich mit dem Begriff identifizieren kann. Ja, ich spare. Ja, ich könnte mehr ausgeben. Nein, ich habe kaum Konsumbedürfnisse. Und nein, ich möchte ungerne bis an mein Lebensende auf ein Angestelltendasein angewiesen sein.

Ich würde mich dennoch eher als sparsamer Minimalist bezeichnen. Ungewollt, weil ich einfach mittlerweile kaum noch Konsumbedürfnisse habe. Und das kommt meiner Sparquote natürlich entgegen. Aber auch gewollt, weil ich schon konkret versuche, meine Fixkosten zu optimieren.

Wenn ich allerdings doch mal was haben möchte, dann kaufe ich es auch.

Anhand meiner Recherche zum Frugalismus, bringt man das anscheinend in der breiten Öffentlichkeit oft mit Geiz in Zusammenhang, was ich total doof finde. Ich finde Geiz doof, und ich finde es doof, Frugalismus damit in Verbindung zu bringen.

Das ist nämlich eigentlich ein sehr schöner Begriff, der dazu beiträgt, das Menschen mehr von ihrem Geld haben, vielleicht die Chance auf die Finanzielle Freiheit besteht und die Umwelt davon profitiert, dass weniger Ressourcen verbraucht werden.

Man kann nämlich wirklich durch Frugalismus reich werden.

Auch durch Minimalismus.

Und auch durch Sparsamkeit.

Reich ist grundsätzlich nämlich sowieso immer Ansichtssache. Du kannst dich schon unheimlich reich fühlen, wenn du Gesund bist, ein Dach über dem Kopf und genügend zu Essen hast. Wenn es deinen Liebsten gut geht. Wenn dich die „kleinen“ Dinge glücklich machen.

Und solange du mehr Einnahmen, als Ausgaben hast, wirst du zwangsläufig ein Vermögen aufbauen.

Du kannst theoretisch auch Millionär werden. Indem du z.B. 1000€ im Monat zu 8% in einen ETF Sparplan auf den MSCI World packst.* Mit der Durchschnittsrendite der letzten Jahre, hättest du nach 30 Jahren 1.4 Millionen auf dem Konto. Ist durchaus auch erstrebenswert. Und wenn man alles haben kann, Gesundheit, Liebe, Freiheit, Nahrung und Geld, warum nicht alles nehmen? Wer würde da nein sagen?

*Das ist keine Anlageberatung, jeder handelt hier auf eigenes Risiko 😉

Ist man Reich, wenn man Millionär ist?

Wie definierst du Reichtum?

Bis bald!

Minimalismus: Fluch oder Segen?

Kennst du das, wenn du in einem leeren Raum sitzt, in völliger Ruhe und einfach nur das Sein genießt? Nein? Oh.

Was des einen Freud, ist des anderen Leid. (Heute philosophisch unterwegs)

Ich finde es immer wieder faszinierend, wie unterschiedlich wir Menschen doch sind.

Nur weil ich Minimalismus toll finde, heißt das noch lange nicht, dass du das genauso sehen musst.

Vielleicht magst du konsumieren, oder sammeln, oder Chaos.

Man kann niemals pauschalisieren, dass das, was für den einen toll ist, den anderen genauso glücklich macht.

Und das ist auch gut so, wie langweilig wäre die Welt, wenn wir alle gleich wären?!

Vielleicht hast du 130 Paar Schuhe, so wie ich damals, und bist einfach glücklich damit. Dann sei bitte einfach glücklich! Wenn du merkst, dass das eine Baustelle sein könnte, die dich belastet, dann ändere etwas daran. Aber bestimmt nicht, nur weil gerade der Trend zum minimalistischen Leben geht und alle das machen.

Minimalismus ist ein Weg, und nicht das Ziel. Ich sehe das als Lifestyle, nach dem man sich richten kann. Aber letztendlich möchte ich kein spezielles Ziel damit erreichen, es tut mir einfach sehr gut. Du kannst dir bestimmt welche setzen, aber in meinem Fall ist das nicht der richtige Weg. Nur noch 100 Dinge besitzen? Oder 50? Der beste Minimalist aller Zeiten werden? Lieber entspannt den Weg gehen und schauen wo er dich hin führt.

Bei mir hat es Jaaahre gedauert, die begleitet waren, von immer immer wieder meinen Kram durchgehen und zu schauen, was mein Leben bereichert und was nicht.

Heute sortiere ich immer noch regelmäßig aus, auch wenn dann nur zwei Sachen meinen Besitz verlassen, ich gehe diesen Weg weiter, solange er mich begeistert.

Aus meiner Erfahrung kann ich dir sagen, dass sich dir irgendwann immer mehr Bereiche eröffnen werden, wenn du dich für Minimalismus interessierst.

Zero Waste, Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Capsule Wardrobe…

Und es macht sooo viel Spaß diese Bereiche zu entdecken!

Vielleicht faszinieren dich diese Themen auch. Vielleicht eben auch nicht.

Mach was dich glücklich macht.

Wenn es einkaufen ist, geh einkaufen. Wenn es aussortieren ist, geh aussortieren.

Am besten jetzt gleich, so wie ich.

Bis bald!

Wie viel Prozent meines Einkommens sollte ich sparen?

Die Frage sehe ich wirklich sehr häufig, seit ich mich mit den Themen Finanzen und Investieren beschäftige.

Meine Meinung: Soviel wie möglich.

Zumindest handhabe ich das zur Zeit so.

Dazu sei aber eines gesagt:

Geiz ist nicht geil.

Man darf, nein, sollte Geld sparen, und gerne unnötige Ausgaben vermeiden. Aber wenn du 20 Cent von deinen Freunden zurück verlangst, läuft da was aus dem Ruder mit deinem Sparwahn.

Zurück zum Wesentlichen:

Ich würde mindestens – MINDESTENS – 10% deines Einkommens sparen. (Vom Nettoeinkommen) Davon sollte zu aller erst ein Notgroschen aufgebaut werden, von dem du deine Autoreparatur bezahlen und auch mal ein neues Bett kaufen kannst, falls das alte in seine Einzelteile zerfällt und du nicht ausreichend handwerklich begabt bist um das wieder zusammen zu zimmern.

Als Empfehlung setzt man 3-6 Monatsgehälter/bzw Monatsausgaben an, manche geben sich auch feste Beträge wie 10.000 Euro um ruhiger zu schlafen. Ich würde immer eher zu den 6 Monatsgehältern/Monatsausgaben tendieren, dann hast du immer einen guten Puffer, falls du mal 6 Monate Findungsphase benötigst oder dein Chef dich Final zur Weißglut gebracht hat und du ihm die Kündigung auf den Tisch knallst. Mit dem Puffer in der Hinterhand kannst du dann mindestens 6 Monate ganz entspannt einen neuen Job suchen, ohne das nächstbeste annehmen zu müssen.

Wenn du den Notgroschen aufgebaut hast, kannst du dir überlegen, einen festen Betrag zu investieren um dein Vermögen aufzubauen und vom Zinseszins zu profitieren.

Interessant finde ich ja, was man als Allgemeinen Rat ansetzt:

„So wird bei einem Brutto-Einkommen von 2000 Euro eine Sparquote von mindestens 5,5 Prozent bei Wohneigentümern und 7 Prozent bei Mietern empfohlen. Gutverdiener mit einem Einkommen von mehr als 4000 Euro hingegen sollten als Eigenheimbesitzer mindestens neun Prozent und als Mieter elf Prozent pro Monat sparen.“

Als Mieter, der (mehr als) 4000 Euro verdient, soll man 11% sparen. 11% bei 4000 Euro sind 440 Euro. Runtergerechnet auf Netto wäre der Verdienst vielleicht bei ca. 2500 Euro, dann hätte man 2060 Euro zum Leben. Davon lässt es sich sehr gut leben wie ich finde und eine höhere Sparquote könnte durchaus drin sein.

Ich finde es auch besser mit dem Nettoeinkommen zu rechnen und davon prozentual die Sparquote zu berechnen.

Also Zusammenfassung:

Meine Sparquote liegt derzeit bei ca. 35% (Netto)

Was mich heute interessiert:

Wie hoch ist deine Sparquote?

Hast du in den letzten Jahren geschafft, diese zu erhöhen, wenn ja, wie?

Hinterlasse gerne deine Gedanken dazu 🙂

Bis bald!

Minimalismus und Geld

Als ich 2014 angefangen hab mich für Minimalismus zu interessieren, hab ich wohl nicht gedacht, dass ich mich mal so sehr für Finanzen und Investments begeistern könnte.

Ja, Geld haben fand ich immer gut (wer nicht?), Schulden fand ich doof, aber das war‘s dann auch schon.

Finanziell gesehen hat Minimalismus ja definitiv einen positiven Nebeneffekt, der wohl jedem auffallen dürfte, der sich mit dem Thema beschäftigt.

Minimalismus bedeutet ja, sich mit den Dingen zu umgeben, die dich glücklich machen.

Bewusste Beschränkung auf das Nötigste.

Meiner Meinung nach ist die Anzahl der Dinge völlig irrelevant, keiner kann dir vorschreiben, was für dich das Nötigste ist, das definierst du ganz alleine.

Allerdings hilft es dem eigenen Vermögen ungemein, wenn man frei vom Konsumzwang ist. Wenn man kein Bedürfnis mehr verspürt, andere Menschen mit Materialismus zu beeindrucken. Wenn du dein Glück im Inneren und nicht im Äußeren findest.

In meinem Fall habe ich natürlich nach dem Aussortieren viel gespendet und verschenkt, aber auch viel verkauft. Und ich habe gerade mal mein Ebay-Verkäufer-Cockpit angeschaut und bin für sage und schreibe 2421€ Dinge los geworden. Von Anfang bis Heute, was ein paar Jahre umfasst. Das ist wirklich wahnsinnig viel für gebrauchten Kram.

Aber neben dem Geld, was man mit den aussortierten Dingen verdienen kann, spart man auch haufenweise an Geld ein. Einfach nur dadurch, dass man sich beispielsweise Kleidungsbudgets setzt und nur noch für 500 Euro im ganzen Jahr, statt 200 Euro im Monat Klamotten kaufen geht. Oder sich ein komplettes Jahr Konsumverbot auferlegt.

Oder die

https://minimalistia.com/2020/01/19/100-tage-nichts-kaufen-challenge/

startet, um einen bewussteren Umgang mit dem eigenen Konsumverhalten zu bekommen.

Ich selbst habe die Challenge gemacht und deutliche Unterschiede gemerkt. Mein Drang nach neuen Besitztümern ist gegen Null gesunken. Ich bin natürlich auch nicht komplett von Fehl- und Impulskäufen befreit, aber ein richtiger Fehlkauf kommt bei mir vielleicht einmal im Jahr noch vor. Früher locker 5 mal im Monat. Und wenn‘s nur ein neuer Lippenstift in einer unmöglichen Farbe war.

Bewusster Umgang mit dem eigenen Konsum bedeutet immer auch ein bewussterer Umgang beim Geld ausgeben. Wenn du dich für Minimalismus begeisterst, wirst du auch irgendwann genau wissen, wofür sich in deinem Fall Geld ausgeben lohnt. Vielleicht für Essen – wie in meinem Fall. 😉

Mich würde mal interessieren, ob sich bei dir auch etwas in deiner Einstellung zum Geld ausgeben verändert/verändert hat, wenn/seit du dich mit Minimalismus beschäftigst? Merkst du, dass du mehr Geld zur Verfügung hast und dass der Wunsch nach Konsumgütern zurück gegangen ist?

Schreib es mir unbedingt in die Kommentare. 🙂

Bis bald!

„Du hast gerade Lebensmittel vor der Tonne gerettet“

Ich möchte dir eine tolle App vorstellen, ganz ohne Eigennutz, außer dass ich mich freuen würde, wenn mehr Lebensmittel dadurch gerettet werden.

TooGoodToGo

Eine App für dein Smartphone, mit der du Lebensmittel retten kannst.

Wie das geht?

Einfach runterladen und deinen Standort freigeben. Dir werden dann sämtliche Restaurants und Bäcker in deiner Umgebung angezeigt, wo du dir am Ende des Tages, meist zwischen 18-20 Uhr, für wenig Geld, Überraschungstüten holen kannst.

Du wählst also beispielsweise den Bäcker deiner Wahl aus und zahlst über verschiedene Möglichkeiten online im Voraus.

Dann kannst du zwischen 19.30-20 Uhr zu diesem Bäcker gehen, sagst „Hey, ich hab was über TooGoodToGo gekauft“ und bekommst deine Überraschungstüte.

Das ist der „Haken“ an der Sache, du weißt nie was du bekommst.

Das einzige was du weißt ist, du hast 3 Euro bezahlt und bekommst Waren im Wert von 8 Euro, meistens sogar mehr. (Je nach Anbieter auch unterschiedliche Werte und Kosten)

Wenn du flexibel bist, wird sich das immer lohnen.

Ich hatte noch keine Tüte, mit der ich nicht zufrieden war, gerade beim Bäcker kann man wirklich nicht viel verkehrt machen.

Das letzte Mal gab es 1 Berliner, 2 heiße Wecken, 3 Brötchen und 1 ganzes Dinkelvollkornbrot.

Mega!

In der Stadt lohnt sich das wirklich sehr, auf dem Land wird es schon etwas schwieriger, weil bisher eher größere Ketten als Einzelunternehmen am Start sind.

Ich hoffe aber, dass sich noch viele viele weitere Unternehmen anschließen werden um die Lebensmittelverschwendung zu bekämpfen.

Ich kann dir wirklich nur empfehlen, das einfach mal auszuprobieren, für dich, deinen Geldbeutel und für die Umwelt 🙂

Bis bald!

Gewöhnliche und außergewöhnliche Ideen für dein Nebeneinkommen

Ich habe selbst immer mal wieder nach neuen Ideen für ein Nebeneinkommen gesucht und hätte da diese Liste sehr inspirierend gefunden:

– Yoga/Pilates/Fitnesskurse geben

– im Sportverein als Übungsleiter arbeiten

– Reiseleiter oder Reisebegleitung für Jugendreisen

– freier Trauredner werden

– virtuelle Assistenz

– Kundenservice im Homeoffice

– Mystery Shopping

– Behindertenassistenz

– Kellnern

– Hunde Gassi führen

– Haustiersitter als Urlaubsvertretung

– Urlaubsvertretung bei der Post

– Zeitung austragen

– nebenberufliche Hochzeitsfotografie

– Nachhilfe geben

– als Dozentin arbeiten

– als Lektorin arbeiten

– Affiliate Marketing

– Websites für andere erstellen/programmieren

– Logos und Grafiken erstellen

– Schmuckdesign anbieten auf beispielsweise Etsy

– Imkern

– Hofladen mit Marmelade etc

– Airbnb wenn du noch ein Zimmer frei hast

– Garage/Stellplatz vermieten

– Autor werden

– abends oder am Wochenende im Einzelhandel arbeiten

– Einkaufen oder Rasen mähen für alte Menschen übernehmen

– Plasma oder Blut spenden

– Sein Wissen in Videos festhalten und auf Social Media anbieten

– Messehostess

– allgemein Hostess auf Veranstaltungen

– Bodenproben nehmen

– Deine Fahrten bei blablacar anbieten

– Partyfotograf

– als Komparse arbeiten

– im Club oder auf Festivals am Tresen arbeiten

– Tandemsprunglehrer

– Wenn du singen oder anderweitig Musik machen kannst, biete deine Talente auf Veranstaltungen an

– DJ

– Wahlhelfer

– Promotionjobs

– sich als Schöffe bei Gericht wählen lassen

– Gebäudereinigung

– Morgens beim Bäcker die Brötchen mit vorbereiten

– Im Eissalon arbeiten

– Babysitten

– alte Möbel aufbereiten und verkaufen

– Security

Hui das war viel. Fällt euch noch mehr ein?

Schreibt es mir unbedingt in die Kommentare.

Bis bald!