1000 Euro sparen und anlegen

Sparen ist erst einmal eine super Sache, solange man noch Möglichkeiten hat seine Sparrate zu erhöhen. Allerdings ist bei 0 einfach Ende. Du verdienst 2000 Euro? Dann kannst du theoretisch 2000 Euro sparen, aber nie mehr als das.

Gucken wir uns also lieber die Seite an, auf der es noch Luft nach oben gibt – beim Einkommen.

Je höher dein Einkommen, desto mehr kannst du letztendlich auch sparen. Dafür ist es aber wichtig, dass du nicht der Lifestyleinflation verfällst.

Was bedeutet das? Das bedeutet, dass man mit steigendem Einkommen, immer mehr Geld ausgibt, weil man‘s ja jetzt hat. Größere Wohnung, teures Auto, Markenkleidung, und die alten Möbel langweilen mich ja eh schon lange.

Ich rate dir also, nach Möglichkeiten zu suchen, dein Einkommen zu erhöhen.

Was das letztendlich wird kannst nur du selbst entscheiden, es richtet sich immer nach deinen Talenten, deiner Kreativität und deiner Umsetzungsfähigkeit.

Wenn du Angestellt bist, kannst du z.B. einmal jährlich dein Gehalt neu verhandeln. Am Besten schreibst du dafür das ganze Jahr über schon mit, was du geleistet hast und was deine Arbeit der Firma bringt, so hast du mehr Argumente für eine Gehaltssteigerung.

Wenn du dann noch Zeit hast, nimm z.B. einen Nebenjob an. Der nächste Artikel wird dir eine ganze Liste voll mit potentiellen Nebenjobs vorschlagen.

Noch viel wichtiger als für Geld zu arbeiten ist aber, dein Geld für dich arbeiten zu lassen. Und das geht am Besten, indem du dein Geld an der Börse anlegst. Zum Beispiel in ETFs.

ETFs bringen dir Durchschnittlich 8% Rendite im Jahr.

In ETFs anlegen kann man per Sparplan schon mit 25€ im Monat.

Stellen wir mal eine kurze Rechnung auf, in der wir davon ausgehen, dass du 100€ im Monat investieren kannst:

(zur Vereinfachung wird hier etwas gerundet)

100*12= 1200

darauf 8% Zinsen im ersten Jahr: 52€

Warum nicht 96€ Zinsen? 8% von 1200 sind doch 96? Weil wir ja nicht von Anfang an 1200€ angelegt haben, sondern das ein Sparplan ist, in dem jeden Monat aufs neue 100€ angelegt werden.

Hättest du also dein Geld auf dem Tagesgeldkonto geparkt, hättest du jetzt 1200€.

Durch die 8% Rendite hast du jetzt aber schon 1252€

Und mit diesen 1252€ startest du jetzt direkt ins nächste Jahr, und hast am Ende des 2. Jahres schon

2604€, davon sind 204€ Zinsen, wie abgefahren ist das denn?

Auf den Monat runter gerechnet beschert dir das bereits 17€ passives Einkommen und zahlt damit in meinem Fall schon fast das Fitnessstudio.

Und jetzt rechnen wir das mal mit 1000€

Jahr 1: 12.520€ davon 520€ Zinsen

Jahr 2: 26.041€ davon 2041€ Zinsen

Jahr 10: 181.371€ davon 61.371€ Zinsen

Wenn du jetzt noch nicht motiviert bist 1000€ im Monat anzulegen und damit dein Vermögen aufzubauen, dann weiß ich auch nicht weiter.

Davon müssen wir natürlich noch Steuern, Inflation und ggf Depotkosten abziehen.

Trotzdem ist der Wertzuwachs einfach enorm im Gegensatz zu dem, was die meisten Menschen fabrizieren: Geld auf dem Tagesgeldkonto der Inflation hingeben, damit es jedes Jahr weniger wird.

Ich liebe es, mir bewusst zu machen, was die Rendite alles für mich bereits bezahlt. Erst ist es das Fitnessstudio, dann zusätzlich die monatlichen Stromkosten, irgendwann die Lebensmittel und dann Miete. Wenn es soweit ist, darf man sich offiziell als „Finanziell Frei“ bezeichnen. Du bist nicht mehr drauf angewiesen, einem Job nachzugehen, weil dein Geld jetzt dafür arbeitet, dass deine Lebenskosten gedeckt sind. Du darfst natürlich trotzdem noch arbeiten 😉

Hier kannst du ein mal mit deinen Sparraten rum spielen und sehen, wie stark sich der Zinseszins letztendlich auf dein Vermögen auswirkt:

https://www.zinsen-berechnen.de/sparrechner.php

Ich finde das Thema super spannend und möchte da noch viel mehr in die Tiefe gehen. Aber als nächstes folgt erstmal der Artikel mit (einigen außergewöhnlichen) Ideen für Nebenjobs. (Um deine Sparrate auf 1000€ zu erhöhen) 😉

In diesem Sinne, denk man über deine Finanzen nach und bis bald!

Die 9 einfachsten Tipps um der Umwelt etwas Gutes zu tun

Willst du mit wirklich minimalem Aufwand die Umwelt schützen?

Ich bin ja der festen Überzeugung, dass jeder was bewirken kann, auf seine eigene Art und Weise.

Diese Babysteps hier, können dein erster Beitrag sein, ohne dich auch nur annährend in deiner bequemen Lebensweise einzuschränken.

1. Zieh den Stecker

– Ladekabel ziehen Strom, wenn sie in der Steckdose sind. Genau wie Fernseher, Laptop, alles was einen Standbymodus besitzt. Wenn dir Stecker ziehen auch noch zu anstrengend ist, wie wäre es mit einer Steckdosenleiste mit Kippschalter?

ProTipp: Schnellladekabel für dein Smartphone organisieren und nicht mehr Nachts 10 Stunden laden sondern nur eine Stunde vor dem zu Bett gehen und dann das Kabel wieder ziehen. Reicht völlig.

2. Trinke Leitungswasser

– Kein Kistenschleppen mehr, kein Plastikflaschenhorror mit Weichmachern, die in das Wasser übergehen und gesundheitsschädlich sind, bessere Qualität als Wasser aus Flaschen und es kostet nur einen Bruchteil! Noch fragen?

3. Tragetasche mit zum Einkaufen nehmen.

– Dieser ganze Plastikwahnsinn – furchtbar. Nimm dir deine eigene Tasche/dein Beutelchen für den Einkauf mit. Es gibt wiederverwendbare, die sich ganz klein falten und sogar waschen lassen, die kann man einfach immer in der Handtasche oder im Auto bereit halten.

Oder man greift einfach zum Guten alten Leinenbeutel.

Oder zum ultracoolen Weideneinkaufskorb von Oma.

4. Du hast eine Verabredung und die ist nur 1km entfernt?

– Bitte geh zu Fuß oder fahr mit dem Fahrrad. Das geht auch noch bei 2km Entfernung.

Profis legen sogar zweistellige Entfernungen mit dem Rad zurück 😀

5. Du brauchst was neues, vielleicht nur einmalig?

– Guck erstmal bei Kleinanzeigen oder frag in der Familien-Whatsappgruppe nach ob du es vielleicht sogar einfach nur leihen kannst.

Ressourcen geschont, Geld gespart.

6. Plane deine Mahlzeiten

– Ich freu mich immer riesig wenn ich so gut geplant habe, dass ich absolut keine Lebensmittel wegschmeißen muss. Da kommt es mal vor, dass ich ganz plötzlich doch nochmal Pfannkuchen essen muss, weil ich noch ein halbes Glas Apfelmus hab. Aber da gibt es ja nun wirklich schlimmeres. Versuch mal dir einen Wochenplan zu erstellen.

Ich handhabe das folgendermaßen:

Morgens esse ich eh immer zwei Scheiben Toast, keine große Sache und immer rechtzeitig aufgebraucht.

Dann überlege ich mir, was ich Abends koche und esse, wovon ich am nächsten Tag eine Portion mit zur Arbeit nehmen kann. Manchmal reicht das für 2 Tage, manchmal sogar für drei. Da kommen super gut Aufläufe in frage, oder selbstgemachte Pizza, Bauernfrühstück, Salat oder einfach mal nur ein Grießbrei.

So kann man ausreichende Mengen kochen und steht nicht nur für eine Mahlzeit in der Küche. Es sei denn du liebst kochen und willst das so, dann feel free.

7. Seife im Stück

– So gut, seit einiger Zeit DIE Wiederentdeckung in meinem Leben. Mittlerweile gibt es Seife am Waschbecken, Seife in der Dusche und sogar ein Stück festes Shampoo. Absolut kein Plastikabfall mehr und alle Seifen sind rein natürlichen Ursprungs ohne schädliche Chemiekalien.

Wenn du wissen willst, was in deiner Kosmetik so drin steckt, empfehle ich dir die App Codecheck.

8. Weniger Fleisch essen

– Das könnte dem einen oder anderen schon schwerer fallen und eventuell doch ein Einschnitt in die Lebensqualität sein, aber versuch doch einfach mal, einen Tag die Woche auf Fleisch zu verzichten. Es gibt wahnsinnig leckere Gerichte ohne Fleisch und auch Fleischersatzprodukte können sich mittlerweile echt sehen (und schmecken) lassen. Es muss ja nicht jeder gleich Veganer werden, aber ein bewussterer Umgang mit reduziertem Fleischkonsum würde der Umwelt schon einen großen Nutzen bringen.

9. Wissen verbreiten

– Stecke andere mit deinem Umweltbewusstsein an, ich empfehle nicht zu missionieren anderen damit auf die Nerven zu gehen, das erzeugt meistens nur das Gegenteil, aber einfach mal als Gutes Vorbild voran gehen.

Hast du noch mehr Babysteps, die jeder ganz einfach umsetzen kann?

Es gibt bestimmt noch so viel mehr, ich hätte gerne eine ganze Sammlung von der sich jeder das raus picken kann, was für ihn gut funktioniert, also teil mit gerne dein Wissen mit 🙂

Bis bald!

Wort des Tages: Nettigkeit

Wann bist du das letzte Mal wirklich Nett gewesen? Ohne etwas dafür zurück zu verlangen, sondern einfach weil dir nach Nett sein zumute war? Oder das sogar dein Naturell ist?

Wo sind die kleinen Gesten geblieben, die einem den ganzen Tag zu einem schönen Tag machen können? Beim Autofahren jemanden von der anderen Spur rein zu lassen, Tür aufhalten, Platz machen, etwas runter gefallenes aufheben, den einen Cent oder Euro dem Fremden beizusteuern, der vor dir an der Kasse zu wenig Geld im Portemonnaie hat.

Erwiesenermaßen bringen Nettigkeiten eine Welle von weiteren Nettigkeiten nach sich. Lasst uns eine Welle der Nettigkeiten starten! Wem hast du heute was Gutes getan, einfach so?

Hören wir einfach mal auf zu Nehmen und starten damit, was zu Geben. Ich sag es euch, das Leben wird dadurch so viel schöner! Man hat sogar selbst einen Nutzen vom Geben, man fühlt sich dadurch besser.

Ein Paar Ideen zum Nett sein:

– Bringe deinen Kollegen heute Kekse mit

– Hast du Kleingeld im Portemonnaie? Lass zwischendurch mal 1,2,5, 10, 20 Cent oder mehr auf den Boden fallen. Beim spazieren gehen, oder auf dem Parkplatz beim Einkaufen, die Laune eines Menschen verändert sich meist schlagartig, selbst wenn es nur 1 Cent ist. Geld finden ist der Overkill!

– Lasse den Fremden an der Kasse vor, der nur 2 Teile kauft, auch wenn du nur 5 Teile kaufst.

– Halte den Fahrstuhl für jemanden auf.

– Nimm dir Zeit und höre deinem Gegenüber einfach Mal nur zu.

– Wann hast du zuletzt jemandem Blumen mitgebracht?

– Sag deiner Mama, wie lieb du sie hast (und allen anderen auch)

Und tu dir selbst einen Gefallen und versuche einfach Mal, einen Tag lang nicht zu meckern. Nimm es einfach hin, suche das Positive in jeder Situation, atme tief durch und weiter geht‘s.

Bis bald!

Wunschliste und 30 Tage warten #Konsumverzicht

Wie sehen Konsumentscheidungen bei dir aus? Ich will es, ich brauche es, ich kaufe es?

Ein Klick und Morgen steht der Postbote mit einem neuen lebensverändernden Gadget vor der Tür?

Und brauchst du den Kram dann wirklich?

Früher, bevor ich mich mit Minimalismus/Nachhaltigkeit auseinander gesetzt habe, hat mich das Null interessiert. Shame on me. Aber besser spät als nie merken. Einfach gekauft und wenn‘s doof war, ab in die nächste wilde Schublade, aus den Augen aus dem Sinn.

Geld auch weg. Super Deal.

Dekoartikel sind mein Endgegner. Ich hoffe mittlerweile weiß jeder, der das Bedürfnis verspürt mir etwas zu besonderen Anlässen zu schenken, dass ich nur noch Dinge haben will, die ich essen oder anderweitig verbrauchen kann 😀

Ich habe schon öfter den Tipp gelesen, dass man sich eine Wunschliste anlegen soll. Dann schreibt man alles auf, was man gerne haben möchte, wartet 30 Tage, oder wie lange auch immer man warten möchte (also am besten das Datum mit aufschreiben) und schaut dann, ob das Bedürfnis immer noch vorhanden ist.

Warum ich das doof finde:

Wenn ich etwas im Laden gerne kaufen möchte, mich aber doch noch dafür entscheide darüber nachzudenken, hab ich zuhause in 90% der Fälle schon wieder vergessen, was das für ein Gegenstand war.

Top, Ressourcen und Geld gespart.

Wenn ich das allerdings auf eine Wunschliste geschrieben hätte, wäre ich immer wieder drüber gestolpert und hätte das Verlangen neu entfacht.

Ich empfehle also, nicht auf zu schreiben was man gerne haben möchte.

Wenn es wichtig genug ist und dir wirklich dein Leben bereichern würde, dann wirst du es so oder so nicht vergessen und dir kaufen, wenn die Zeit gekommen ist.

Würdest du gerne mit mehr Bedacht einkaufen?

Wie oft triffst du Fehlkaufentscheidungen?

Bis bald!

100 Tage nichts kaufen Challenge

100 Tage keine Luxusartikel kaufen. Was für ein Privileg, wenn wir uns aussuchen können, ob wir Luxusartikel kaufen oder nicht.

Vorteile für dich:

Entschleunigung

Mehr Zeit

Mehr Geld

Nachhaltige Veränderung deiner Kaufgewohnheiten

Nachteile? Vielleicht ein unbändiges Verlangen und Stimmungsschwankungen, je nachdem wie tief du in der Luxusartikelsucht drin steckst 😉 Stell ich mir wie Heißhunger auf Schokolade vor.

Vorteile für die Umwelt:

Ressourcen werden geschont – bestenfalls dauerhaft, wenn die Challenge dich langfristig verändert.

Ich habe diese Challenge im Sommer 2014 bereits gerockt und was soll ich sagen? Es hat mich langfristig verändert. Natürlich kaufe ich heute noch Luxusartikel, die nicht ausschließlich mein Überleben sichern. Aber sooosososo viel weniger als vorher. Kleidung ist mittlerweile ungefähr bei 5 Teilen im Jahr, die auch gerne vom Flohmarkt oder von aussortierten Sachen meiner Freundinnen/Schwester kommen. Natürlich nicht immer, aber wenn möglich. Aber auch da nur, wenn ich sie wirklich brauche oder übertrieben schön finde.

Ich bin auch nach mehrmaligem Aussortieren noch bestens ausgestattet für die nächsten 10 Jahre mit ausreichend Kleidung würde ich behaupten.

Essentielle Dinge dürfen natürlich gekauft werden.

Was sind essentielle Dinge?

Lebensmittel, notwendige Hygieneartikel, alles was leer geht und du in deinem Alltag unbedingt benötigst, falls du ein Auto hast natürlich auch Sprit (oder du fährst 100 Tage nur Fahrrad oder gehst zu Fuß – das könnte auch die nächste Challenge werden)

Was man nicht kaufen soll in der Zeit:

Kleidung, Spielkram, Deko, Möbel, Elektronik, Kosmetik, was auch immer du gerne haben willst, aber eigentlich nicht unbedingt brauchst. Schau mal ob du 100 Tage drauf verzichten kannst, oder ob dein Verlangen zu groß wird und du dem Drang nachgeben musst.

Meistens verfliegt das Bedürfnis schon, wenn man Zuhause ankommt.

Schreib dir in der Zeit gerne mal auf, was du eigentlich kaufen wolltest, aber nicht gekauft hast. Und was du dadurch gespart hast. Und berichte es mir, das würde mich wirklich interessieren, auch ob sich dein Konsumverhalten dadurch geändert hat.

Bis bald!

Geld macht nicht glücklich. Oder doch?

Welche Glaubenssätze über Geld trägst du in dir?

Geld ist die Wurzel allen Übels? Menschen die Geld haben sind böse? Geld macht nicht glücklich?

Meistens sind diese Glaubenssätze tief verwurzelt und wurden uns schon in der Kindheit eingeprägt. Aber woher kommt das eigentlich? Geld verdirbt nicht den Charakter, wenn du plötzlich von Geld überschüttet wirst und damit schlechte Taten vollbringst, warst dein Charakter vielleicht vorher auch einfach schon verdorben. Man kann mit Geld nämlich sogar Gutes tun, wer hätte das gedacht?

Und was ist die Alternative zu „Geld macht nicht glücklich“? Kein Geld macht glücklich? Ganz im Gegenteil. Informier dich mal in der Suchmaschine deiner Wahl, was Geldmangel mit unserem Körper und unserer Psyche macht.

Da möchte ich doch lieber auf der Seite der Menschen sein, die Geld haben und damit auch bestenfalls noch Gutes bewirken können. Sei es spenden, eine Stiftung gründen, oder einfach auch die Möglichkeit zu haben meiner Familie und Freunden zu helfen, falls jemand in Not sein sollte.

Ich glaube übrigens auch an das magische Gesetz der Anziehung, meiner Meinung nach fängt alles bei mir als Geber an.

Ich habe mal von einer Studie gelesen (leider weiß ich die Quelle nicht mehr) in der man festgestellt hat, dass wenn Menschen Geld finden, ein viel viel höheres Verlangen dazu haben, an dem Tag auch was Gutes zu tun und z.b. jemandem die Tür aufzuhalten. Das fängt schon bei dem einen Glückscent an. Daraufhin habe ich angefangen, 1-20 Cent Stücke durch die Straßen zu werfen 😀 Kein Spaß.

Ich hoffe da hat sich der ein oder andere drüber gefreut und daraufhin einem anderen Menschen eine Freude gemacht.

Und die Moral von der Geschicht‘? Geld stinkt eigentlich gar nicht.

Und überprüfe mal deine eigenen Glaubenssätze.

Bis bald!

Worum geht es hier?

Ich habe etwas, was Einige niemals haben werden.

Genug.

Worum geht es hier?

Mein Leben hat sich durch Zufall (gibt es Zufälle?) im April 2014 um 180 Grad gedreht. Shopping war ein großer Teil meines Lebens, nie übertrieben, aber auf jeden Fall zu viel. 130 Paar Schuhe zählten damals noch zu meiner Sammlung. (Soviel zu „nie übertrieben“ höhö)

(Wieder) Zufällig bin ich auf einer Kleidertauschseite in den Threads auf den Begriff „Minimalismus“ gestoßen, wo sich einige Mädels über das Thema austauschten. Ich, völlig ahnungslos, klickte einfach drauf, las etwas mit und fing an mich näher zu informieren.

Ziemlich schnell hab ich dabei gemerkt, dass das was für mich sein könnte.

Ich war früher ein überaus unordentlicher Mensch – wobei, im Nachhinein glaube ich das gar nicht mehr, ich hatte einfach nur viel zu viele Dinge angehäuft, um diese noch gescheit aufreihen zu können.

So fing also alles an. Ich sortierte aus, räumte um, verschenkte vieles, schmiss Möbel raus, sortierte neu, usw usw.

Das hat einige Zeit gedauert, Marie Kondo kannte ich damals jedenfalls nicht, dafür habe ich mich fast jeden Tag, wenn ich unterwegs war, schon drauf gefreut, wieder meine Schubladen durch zu forsten. Um zu sehen ob nicht doch noch überflüssige Dinge vorhanden sind. Ich fand immer etwas.

Und plötzlich war ich einer der ordentlichsten Mensch auf Erden.

Aufräumen und putzen machte mir Spaß, weil es so wahnsinnig einfach geworden war. Einmal kurz alle Oberflächen abwischen, saugen, Feudeln, fertig. Die Schubladen waren ja eh aufgeräumt, die wurden nur bei Bedarf noch gereinigt.

Ich glaube, wenn man sich auf den Minimalismus einlässt, wird man zwangsläufig auf die Themen Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Zero/Low waste aufmerksam.

Und im meinem Fall fängt man sogar an, sich mit seinen Finanzen intensiv auseinander zu setzen, weil das ein wirklich tolles, interessantes Thema ist, was ich dir nur ans Herz legen kann. Kümmer dich um deine Finanzen!

Dazu wird hier definitiv auch einiges an Content kommen.

Was Minimalismus eigentlich ist?

Laut offizieller Definition:

„bewusste Beschränkung auf ein Minimum, auf das Nötigste“

Was ist es für mich? Genau das, ich habe das Privileg, es mir leisten zu können, mit dem Nötigsten zu leben, weil ich es will. Und nicht weil ich es muss. Das ist ein himmelweiter Unterschied.

Aber ich bin glücklich, so viel glücklicher als ich jemals mit meinen 130 Paar ungenutzten Schuhen geworden wäre. Weil mir bewusst geworden ist, was ich wirklich brauche. Was mein Leben bereichert. Was mein Leben vereinfacht. Ich kann es jedem nur ans Herz legen, sich einfach mal die Frage zu stellen:

„Was brauche ich wirklich?“

Danke für deine Aufmerksamkeit und bis bald!

That’s it.

Stia. Der Name unter dem ich hier schreibe. In der Hoffnung, auch nur einen einzigen Menschen zu erreichen und sein Leben zu bereichern.

Ich mag Minimalismus. Und Nachhaltigkeit. Und Umweltschutz. Und Finanzen. Und Persönlichkeitsentwicklung. Und positive Vibes.

Und darum wird es hier gehen. Ich möchte Neues ausprobieren und das mit der Welt teilen. Ich möchte anderen einen Weg zeigen, den ich lebenswert finde und hoffe dadurch, die Welt ein kleines Stückchen besser zu machen.

Ich hoffe hier einiges an Austausch zu erfahren und eine positive Vibes Community zu erschaffen.

Lasst uns unser Leben wieder vereinfachen.