100 Tage nichts kaufen Challenge

100 Tage keine Luxusartikel kaufen. Was für ein Privileg, wenn wir uns aussuchen können, ob wir Luxusartikel kaufen oder nicht.

Vorteile für dich:

Entschleunigung

Mehr Zeit

Mehr Geld

Nachhaltige Veränderung deiner Kaufgewohnheiten

Nachteile? Vielleicht ein unbändiges Verlangen und Stimmungsschwankungen, je nachdem wie tief du in der Luxusartikelsucht drin steckst 😉 Stell ich mir wie Heißhunger auf Schokolade vor.

Vorteile für die Umwelt:

Ressourcen werden geschont – bestenfalls dauerhaft, wenn die Challenge dich langfristig verändert.

Ich habe diese Challenge im Sommer 2014 bereits gerockt und was soll ich sagen? Es hat mich langfristig verändert. Natürlich kaufe ich heute noch Luxusartikel, die nicht ausschließlich mein Überleben sichern. Aber sooosososo viel weniger als vorher. Kleidung ist mittlerweile ungefähr bei 5 Teilen im Jahr, die auch gerne vom Flohmarkt oder von aussortierten Sachen meiner Freundinnen/Schwester kommen. Natürlich nicht immer, aber wenn möglich. Aber auch da nur, wenn ich sie wirklich brauche oder übertrieben schön finde.

Ich bin auch nach mehrmaligem Aussortieren noch bestens ausgestattet für die nächsten 10 Jahre mit ausreichend Kleidung würde ich behaupten.

Essentielle Dinge dürfen natürlich gekauft werden.

Was sind essentielle Dinge?

Lebensmittel, notwendige Hygieneartikel, alles was leer geht und du in deinem Alltag unbedingt benötigst, falls du ein Auto hast natürlich auch Sprit (oder du fährst 100 Tage nur Fahrrad oder gehst zu Fuß – das könnte auch die nächste Challenge werden)

Was man nicht kaufen soll in der Zeit:

Kleidung, Spielkram, Deko, Möbel, Elektronik, Kosmetik, was auch immer du gerne haben willst, aber eigentlich nicht unbedingt brauchst. Schau mal ob du 100 Tage drauf verzichten kannst, oder ob dein Verlangen zu groß wird und du dem Drang nachgeben musst.

Meistens verfliegt das Bedürfnis schon, wenn man Zuhause ankommt.

Schreib dir in der Zeit gerne mal auf, was du eigentlich kaufen wolltest, aber nicht gekauft hast. Und was du dadurch gespart hast. Und berichte es mir, das würde mich wirklich interessieren, auch ob sich dein Konsumverhalten dadurch geändert hat.

Bis bald!

Geld macht nicht glücklich. Oder doch?

Welche Glaubenssätze über Geld trägst du in dir?

Geld ist die Wurzel allen Übels? Menschen die Geld haben sind böse? Geld macht nicht glücklich?

Meistens sind diese Glaubenssätze tief verwurzelt und wurden uns schon in der Kindheit eingeprägt. Aber woher kommt das eigentlich? Geld verdirbt nicht den Charakter, wenn du plötzlich von Geld überschüttet wirst und damit schlechte Taten vollbringst, warst dein Charakter vielleicht vorher auch einfach schon verdorben. Man kann mit Geld nämlich sogar Gutes tun, wer hätte das gedacht?

Und was ist die Alternative zu „Geld macht nicht glücklich“? Kein Geld macht glücklich? Ganz im Gegenteil. Informier dich mal in der Suchmaschine deiner Wahl, was Geldmangel mit unserem Körper und unserer Psyche macht.

Da möchte ich doch lieber auf der Seite der Menschen sein, die Geld haben und damit auch bestenfalls noch Gutes bewirken können. Sei es spenden, eine Stiftung gründen, oder einfach auch die Möglichkeit zu haben meiner Familie und Freunden zu helfen, falls jemand in Not sein sollte.

Ich glaube übrigens auch an das magische Gesetz der Anziehung, meiner Meinung nach fängt alles bei mir als Geber an.

Ich habe mal von einer Studie gelesen (leider weiß ich die Quelle nicht mehr) in der man festgestellt hat, dass wenn Menschen Geld finden, ein viel viel höheres Verlangen dazu haben, an dem Tag auch was Gutes zu tun und z.b. jemandem die Tür aufzuhalten. Das fängt schon bei dem einen Glückscent an. Daraufhin habe ich angefangen, 1-20 Cent Stücke durch die Straßen zu werfen 😀 Kein Spaß.

Ich hoffe da hat sich der ein oder andere drüber gefreut und daraufhin einem anderen Menschen eine Freude gemacht.

Und die Moral von der Geschicht‘? Geld stinkt eigentlich gar nicht.

Und überprüfe mal deine eigenen Glaubenssätze.

Bis bald!

Worum geht es hier?

Ich habe etwas, was Einige niemals haben werden.

Genug.

Worum geht es hier?

Mein Leben hat sich durch Zufall (gibt es Zufälle?) im April 2014 um 180 Grad gedreht. Shopping war ein großer Teil meines Lebens, nie übertrieben, aber auf jeden Fall zu viel. 130 Paar Schuhe zählten damals noch zu meiner Sammlung. (Soviel zu „nie übertrieben“ höhö)

(Wieder) Zufällig bin ich auf einer Kleidertauschseite in den Threads auf den Begriff „Minimalismus“ gestoßen, wo sich einige Mädels über das Thema austauschten. Ich, völlig ahnungslos, klickte einfach drauf, las etwas mit und fing an mich näher zu informieren.

Ziemlich schnell hab ich dabei gemerkt, dass das was für mich sein könnte.

Ich war früher ein überaus unordentlicher Mensch – wobei, im Nachhinein glaube ich das gar nicht mehr, ich hatte einfach nur viel zu viele Dinge angehäuft, um diese noch gescheit aufreihen zu können.

So fing also alles an. Ich sortierte aus, räumte um, verschenkte vieles, schmiss Möbel raus, sortierte neu, usw usw.

Das hat einige Zeit gedauert, Marie Kondo kannte ich damals jedenfalls nicht, dafür habe ich mich fast jeden Tag, wenn ich unterwegs war, schon drauf gefreut, wieder meine Schubladen durch zu forsten. Um zu sehen ob nicht doch noch überflüssige Dinge vorhanden sind. Ich fand immer etwas.

Und plötzlich war ich einer der ordentlichsten Mensch auf Erden.

Aufräumen und putzen machte mir Spaß, weil es so wahnsinnig einfach geworden war. Einmal kurz alle Oberflächen abwischen, saugen, Feudeln, fertig. Die Schubladen waren ja eh aufgeräumt, die wurden nur bei Bedarf noch gereinigt.

Ich glaube, wenn man sich auf den Minimalismus einlässt, wird man zwangsläufig auf die Themen Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Zero/Low waste aufmerksam.

Und im meinem Fall fängt man sogar an, sich mit seinen Finanzen intensiv auseinander zu setzen, weil das ein wirklich tolles, interessantes Thema ist, was ich dir nur ans Herz legen kann. Kümmer dich um deine Finanzen!

Dazu wird hier definitiv auch einiges an Content kommen.

Was Minimalismus eigentlich ist?

Laut offizieller Definition:

„bewusste Beschränkung auf ein Minimum, auf das Nötigste“

Was ist es für mich? Genau das, ich habe das Privileg, es mir leisten zu können, mit dem Nötigsten zu leben, weil ich es will. Und nicht weil ich es muss. Das ist ein himmelweiter Unterschied.

Aber ich bin glücklich, so viel glücklicher als ich jemals mit meinen 130 Paar ungenutzten Schuhen geworden wäre. Weil mir bewusst geworden ist, was ich wirklich brauche. Was mein Leben bereichert. Was mein Leben vereinfacht. Ich kann es jedem nur ans Herz legen, sich einfach mal die Frage zu stellen:

„Was brauche ich wirklich?“

Danke für deine Aufmerksamkeit und bis bald!

That’s it.

Stia. Der Name unter dem ich hier schreibe. In der Hoffnung, auch nur einen einzigen Menschen zu erreichen und sein Leben zu bereichern.

Ich mag Minimalismus. Und Nachhaltigkeit. Und Umweltschutz. Und Finanzen. Und Persönlichkeitsentwicklung. Und positive Vibes.

Und darum wird es hier gehen. Ich möchte Neues ausprobieren und das mit der Welt teilen. Ich möchte anderen einen Weg zeigen, den ich lebenswert finde und hoffe dadurch, die Welt ein kleines Stückchen besser zu machen.

Ich hoffe hier einiges an Austausch zu erfahren und eine positive Vibes Community zu erschaffen.

Lasst uns unser Leben wieder vereinfachen.